Viel geschafft und viel zu tun

Gemeindebürgermeister Marco Körner erklärt, was in Reeßum 2018 ansteht

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Reeßums Bürgermeister Marco Körner.

Reeßum - Von Matthias Röhrs. Die größte Baustelle liegt direkt nebenan – buchstäblich. Nur wenige Meter von Marco Körners Schreibtisch im Reeßumer Gemeindebüro entfernt entsteht das neue Mehrzweckgebäude des Ortes.

Fragt man den Bürgermeister, ist es das größte Projekt des vergangenen sowie des neuen Jahres innerhalb der Kommune. Und auch wenn es dort nicht immer glatt lief, habe man in verhältnismäßig kurzer Zeit sehr viel geschafft, so Körner.

Anfang Februar 2017 setzten Körner selbst und sein Vorgänger Wilfried Kirchner den symbolischen ersten Spatenstich für das rund 1,5-Millionen-Euro-Projekt. Ursprünglich hatte man gemeindeintern gehofft, bereits Silvester in den neuen Räumen feiern zu können, doch Verzögerungen auf der Baustelle kamen dazwischen. Einen Eröffnungstermin gibt es noch nicht, angedacht ist laut Körner jetzt ein Datum Ende Februar oder Anfang März.

2017 hat Reeßum die Friedhöfe Schleeßel und Taaken sanieren lassen. In Taaken sei er mit Sitzbänken und Brunnen sehr gut gelungen, so Bürgermeister Marco Körner.

„2017 haben wir viel geschafft“, sagt Körner wenige Tage nach dem Jahreswechsel. So hat die Gemeinde die Friedhöfe in Taaken und Schleeßel sanieren lassen. In Reeßum wird man 2018 damit beginnen, inklusive einer neuen Glocke für die Kapelle. Die neu hergerichteten Friedhöfe sind laut Körner „sehr gelungen“, mit mehreren Sitzbänken und freundlich gestalteten Brunnen sollen sie auch als Treffpunkt dienen. „Das wird gut angenommen“, so Reeßums Bürgermeister.

Nicht nur der Reeßumer Friedhof soll am Ende des Jahres saniert sein, das erste Projekt 2018 betrifft die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde – beginnend am Feldhofsweg. Dort soll es nicht nur mehr Beleuchtung geben, auch soll die Technik auf LED umgerüstet werden. Außerdem auf der Agenda: die seit einigen Monaten im Gemeinderat geplanten flächendeckenden Tempo-30-Zonen, Straßensanierungen und weiterhin die Verbunddorferneuerung. Hierzu sind einigen Förderanträge derzeit in Bearbeitung.

Löschwasserversorgung bleibt schwierig

Auf der Prioritätenliste weit oben steht zudem die mangelhafte Löschwasserversorgung in der Schulstraße in Taaken. „Ein schwieriges Thema“, so Körner. Es seien viele Möglichkeiten geprüft worden. Eine gemeinsame Lösung, die nicht nur die Gemeinde, sondern auch die Samtgemeinde, den Wasserversorgungsverband und natürlich auch die Feuerwehr zufriedenstellt, ist noch nicht gefunden. Der Bürgermeister glaubt, dass dies 2018 geschieht. Er macht deutlich, dass er so wenig Zeit wie möglich verstreichen lassen will. „Da muss etwas passieren, bevor etwas passiert.“

Doch es gibt auch etwas nicht sichtbares, das Körner in diesem neuen Jahr gerne verbessern möchte: den Zusammenhalt zwischen den Bewohnern der einzelnen Dörfer und Gemeindeteile. „Das wäre der große Renner. Gerade in den kleineren Ortschaften sind die Bürger sehr aktiv, haben ihre Dorfvereine, in denen sie sich einbringen“, beschreibt er einen Zustand, den er gerne unabhängig von Gemarkungsgrenzen sehen würde. Auch durch die Verbunddorferneuerung sollen entsprechende Ideen für „eine“ Gemeinde Reeßum umgesetzt werden. „Es gilt, alle zusammen zu bringen“, sagt Körner.

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