Gemeinde ernennt Heinz Treptow zum Ehrenbürger

Die „grüne Seele“ Hassendorfs

Heinz Treptow hat das Grüne in Hassendorf immer im Blick. Seit mehr als 40 Jahren ist er für die Pflege von Bäumen und Co. in der Gemeinde zuständig. Dafür hat sie ihn jetzt die Ehrenbürgerschaft verliehen. - Foto: Röhrs
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Heinz Treptow hat das Grüne in Hassendorf immer im Blick. Seit mehr als 40 Jahren ist er für die Pflege von Bäumen und Co. in der Gemeinde zuständig. Dafür hat sie ihn jetzt die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Hassendorf - Von Matthias Röhrs. Es gibt nicht viele, die den Titel „Ehrenbürger“ tragen dürfen. Heinz Treptow kann das jetzt, denn am Montagabend wurde der Hassendorfer von Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt. Damit würdigt die Kommune mehr als 40 Jahre Arbeit im Grünpflegebereich für die Dorfgemeinschaft. Er ist, so Dreyer, die „grüne Seele“ Hassendorfs.

Treptow ist erst der fünfte Hassendorfer, dem diese Ehre zuteilwurde. Zuvor bekamen der ehemalige Bürgermeister Werner Sackmann, der langjährige Jagdpächter Heinz- Günther Murke, Treptows Vorgänger in der gemeindlichen Grünpflege Heinz Hüner sowie das Ehepaar Gernot und Siever-Johanna Breitschuh diese Würde zugesprochen.

„Er hat sich in der Grünpflege und der Dorfverschönerung außerordentliche und nachhaltige Dienste erworben“, erklärte Bürgermeister Dreyer während der Verleihung auf einer Sitzung des Gemeinderates gestern Abend. Bäume pflanzen, Bäume beschneiden, Laub entsorgen und mehr gehören zu den Aufgaben Treptows, die er stets zuverlässig bewältigt. 

Der 81-Jährige ist kein gebürtiger Hassendorfer. Geboren wurde er in Winsen an der Luhe, als Kind zog er mit seiner Familie nach Wittkopsbostel und später nach Westeresch in der Gemeinde Scheeßel, wo er sich zum Landwirt ausbilden lies. 1959 siedelte er mit seiner Familie nach Hassendorf über, die dort einen Bauernhof übernahm. Kurz darauf, beim Erntefest, lernte er seine spätere Frau Irmgard kennen. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor, mittlerweile hat Treptow sechs Enkelkinder.

Sein Markenzeichen ist der alte Deutz-Trecker mit dem roten Anhänger. „Schon früh am Morgen kann man den Klang des Treckers hören und erst spät am Abend kommt Heinz zur Ruhe“, so Dreyer in seiner Laudatio weiter. Er brauche keinen Dienstplan, denn er erkenne stets eigenständig, wo das Dorf Hassendorf verschönert werden kann. Dreyer weiter: „In seiner ruhigen und meist fröhlichen Art steht er im Mittelpunkt der Gemeinde.“ Er sei aus Hassendorf nicht mehr wegzudenken.

Zum Dank gab es neben einer Urkunde, die die Ehrenbürgerschaft festschreibt, zudem einen Strauß Blumen und einen Gutschein für Treptow. Er sei das beste Beispiel für den Einsatz für die Dorfgemeinschaft.

Der 81-Jährige habe sich laut Dreyer sehr gefreut, als er ihm die Nachricht, dass er Ehrenbürger werden soll, vor einigen Tagen überbrachte. Der Geehrte selbst sagt: „Es ist eine nette Anerkennung für Fleiß.“

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