Gegenseitiger Nutzen

Ensemble Wildes Blech und Sottrumer Gymnasium arbeiten jetzt zusammen

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Höchste Konzentration bei der B-Dur-Tonleiter. Schülerinnen beim Proben für das Ensemble Wildes Blech. Dieses hat mit dem Gymnasium eine Kooperation begonnen. 

Sottrum - Von Matthias Röhrs. „Einmal die B-Dur-Tonleiter.“ Was er dann zu hören bekommt, gefällt Benjamin Faber noch nicht wirklich. „Und noch mal“, sagt er, und die sieben Schülerinnen und der Schüler, die ihm im Musikraum des Sottrumer Gymnasiums gegenüberstehen, setzen erneut ihre Trompeten, Posaunen, Klarinetten und andere Instrumente an ihren Lippen an. Das klingt schon besser: lauter und präziser. Faber lächelt, und summt die nächste Variation der Tonleiter vor.

Benjamin Faber kennen die meisten in seiner Funktion als Leiter des Ensembles Wildes Blech, das seit einigen Jahren mit ihrem Konzept, bekannte Metal- und Rockmusik-Stücke auf ein Blasmusik-Orchester zu übertragen, in der Region immer wieder gut besuchte Konzerte gibt. Seit diesem Schuljahr arbeitet Wildes Blech mit dem Sottrumer Gymnasium zusammen. Das Ensemble will dabei seinen eigenen Nachwuchs besser fördern, die Schule kann das Angebot ihrer Bläserklassen immerhin noch teilweise fortführen.

Denn diese gibt es bislang nur in den Jahrgängen fünf und sechs. Bei steigender Nachfrage. 21 Fünftklässler sind in diesem Schuljahr in der Bläserklasse aktiv, im Jahrgang sechs sind es zwölf. Wobei, relativiert Schulleiter Ferdinand Pals ein wenig, die Anmeldezahl für das aktuelle Schuljahr ohnehin ein Rekordwert für das Gymnasium darstellte.

Dennoch: Ab Klasse sieben gibt es die Bläserklasse nicht mehr. Für diejenigen, die trotzdem noch Musik machen wollen, ist jetzt Faber und Wildes Blech eingesprungen. Für Pals eine gute Sache, denn schließlich verfüge seine Schule auch über kein eigenes Orchester.

Knapp ein Jahr ist es her, dass man erste Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt hat – beim Rock-den-Georg-Konzert von Wildes Blech in der Sottrumer Kirche 2017. Pals war damals noch auf der Suche nach „externen“ Partnern für den gerade erst angelaufenen „Ganztag“.

Und auch Faber kam die Idee ganz gelegen: Bei den alle paar Wochen stattfindenden Proben „habe ich gemerkt, dass es für die Schüler zu viel wird“. Nun hat er die Möglichkeit, wöchentlich mit ihnen zu proben. „So können sie sich gut auf die Auftritte vorbereiten.“

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