Feuerwehren müssen Häuser langfristig ausbauen

Gebäude häufig mit Mängeln

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Das Feuerwehrhaus in Reeßum braucht nach Ansicht der Brandschützer ein neues Dach und eine weitere Fahrzeugbox.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Alle Feuerwehrhäuser in der Samtgemeinde Sottrum weisen Mängel auf. Das geht aus der „Feuerwehrplanung 2025“ hervor, die Gemeindebrandmeister Björn Becker am Donnerstag dem Feuerwehrausschuss des Samtgemeinderates vorgestellt hat. Insbesondere was Umkleidemöglichkeiten angeht, müsste in fast allen Gebäuden langfristig nachgebessert werden. Einige der Mängel lassen sich bereits mit geringen Investitionen beheben. In einigen Gemeinden wird daran bereits gearbeitet.

Mit dem Konzeptpapier, das durch eine Arbeitsgruppe erstellt wurde, sollen die Samtgemeinde und ihre Mitglieder einen langfristigen Plan bekommen, wann etwa welche Investition nötig ist.

Die insgesamt 15 Feuerwehrhäuser könnten unterschiedlicher nicht sein, heißt es. Jedes spiegele die Standards eines jeweiligen Baujahres wider. Viele Gebäude seien in gutem Zustand, sie würden in vielen Bereichen aber nicht die Vorgaben erfüllen.

Bis auf in Stapel und Höperhöfen, wo Umkleideräume eingerichtet sind oder werden, müssen die Einsatzkräfte in allen Ortswehren ihre Kleidung in der Fahrzeughalle lagern und sich dort gegebenenfalls auch umziehen. Dieser Umstand sollte nach Ansicht der Arbeitsgruppe langfristig behoben werden.

In Stapel, Horstedt, Winkeldorf, Taaken und Reeßum sind den Experten zufolge größere Umbaumaßnahmen erforderlich. Eine neue Fahrzeughalle und ein neuer Aufenthaltsraum müssen in Stapel her. Die Planung läuft bereits. Auch neue Sanitäreinrichtungen seien „dringend angeraten“. In Horstedt fordern die Brandschützer einen neuen Umkleideraum, um in der Halle Platz für ein weiteres Fahrzeug zu schaffen. Möglich könnte das werden durch eine angeschlossene Wohnung. Die, sollte sich nicht mehr privat genutzt, sondern der Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden könnte, heißt es.

In Winkeldorf sollte mittelfristig ein Schulungsraum geschaffen werden, zudem ein Aufenthaltsraum. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob das Gebäude Asbest enthält. Auch in Taaken soll ein Schulungsraum gebaut werden. „Optimal wäre der Zukauf eines Nachbargrundstücks, um langfristige Erweiterungsmöglichkeiten für einen Stellplatz, Parkplätze oder Aufenthaltsraum.“

In Reeßum stehen ebenfalls weitreichende Umbaumaßnahmen an. Auch dort braucht man eine Fahrzeugbox. Zudem steht eine Dachsanierung auf der Agenda. Oder vielleicht gleich ein Ausbau, denn so könnte über dem Gebäude ein Schulungsraum entstehen.

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