Neun Monate für die Entstehung

Reinhard Staupe aus Hellwege veröffentlicht seinen ersten Thriller

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Bücher und Spiele bestimmen den Alltag von Reinhard Staupe auch in Hellwege. Mit „Was wütet in mir so still“ ist nun sein erster Roman erschienen. 

Hellwege - Von Jessica Tisemann. Seit 2001 existiert es, lange Zeit lag es einfach nur so da, jetzt endlich ist es erschienen: Das erste Buch von Reinhard Staupe. Der Spieleentwickler, der seit ein paar Jahren in Hellwege lebt, hat den Roman während einer kurzen Auszeit von seinen Spielen fertiggestellt. Und eines war ihm dabei ganz wichtig: Er sollte spannend sein, und das ist Staupe mit „Was wütet in mir so still“ aus seiner Sicht geglückt.

Seit 1989 entwickelt der heute 47-Jährige bereits Spiele – nach dem Abitur sei ihm die erste Idee gekommen. Sein Lehramtsstudium (Sport und Mathe) hat er schließlich für den Beruf des Spieleentwicklers aufgegeben. Nebenbei hat er auch immer mal ein paar Zeilen geschrieben. „Ich wollte entweder Drehbuchautor, Fußballprofi oder Spieleentwickler werden“, scherzt der gebürtige Kasseler mit seinem Glas Wasser in der Hand am großen Holztisch im Wohnzimmer seines Hauses.

Genau dort saß er auch, als ihn ein Anruf von einem Literaturagenten erreicht hat, der sich für sein Buch interessierte. Doch Staupe hatte einen Fehler gemacht, er war zu ehrlich. „Der Chef der Agentur hatte mich gefragt, ob ich mein Buch bereits den großen Verlagen angeboten hatte“, erklärt der Hellweger. Das hatte er, das Interesse des Literaturagenten war dahin – auch er steht nämlich mit den großen Verlagen in Kontakt. Das war 2011.

Es steckt ein Stück Wahrheit darin

Knapp drei Jahre später holte Staupe den Thriller noch einmal hervor – zusammenkürzen war angesagt. „Das war ganz wichtig für das Buch. Der Rhythmus ist jetzt viel schneller, und die Geschichte bekommt mehr Fahrt.“ Knapp neun Monate Arbeit hatte Stupe 2001 in das Werk gesteckt.

Wichtig ist dem Autor, dass sein Roman die Menschen unterhält, weiß aber auch: „Was der eine spannend findet, ist für den anderen tödlich langweilig:“ Die Charaktäre im Erstlingswerk sind zwar alle frei erfunden, doch ein Stück Wahrheit steckt auch darin. „Wir sind alle Fremde unter Fremden, das war der Ausgangspunkt für das Buch“, erklärt Staupe. Er spricht von verschiedenen Gesichtern, die wir den Menschen Tag für Tag zeigen und dass uns trotzdem niemand wirklich kennt.

Veröffentlichung nach 15 Jahren 

Nach 15 Jahren ist das Buch nun endlich draußen, seinen Job als Spieleentwickler hängt Staupe aber nicht gleich an den Nagel. „Es ist schön, dass es jetzt rausgekommen ist und die neun Monate Arbeit nicht im Schreibtisch liegen bleiben.“ Und wie weit geht es noch für den Roman? „Gucken wir mal, was daraus wird.“

Der Thriller ist im Frankfurter Mainbook Verlag erschienen und kostet 11,95 Euro. Auf der Homepage von Reinhard Staupe gibt es noch ausführliche Informationen zu dem Roman. Dort ist er auch zu bestellen.

www.derthriller.de

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