1850 Euro für neue Bühnenelemente füs Gymnasium

Förderverein nimmt viel Geld in die Hand

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Corinna Adler-Schumann (v.l.), Vorsitzende des Fördervereins, mit Vize Peter Strohschän, Schriftwartin Heidrun Thobaben und Beisitzerin Esther Engel wünschen sich mehr Engagement.

Sottrum - Im vergangenen Jahr konnte der Förderverein des Sottrumer Gymnasiums viel bewegen. Insgesamt haben die Verantwortlichen 6700 Euro in die Hand genommen. Größter Posten dabei, so Kassenwart Helmut Werner während der Jahreshauptversammlung, waren 2 000 Euro für die Bläserklasse. Der Hauptteil des Geldes stammt aus den Beiträgen der 175 Mitglieder. Diese summierten sich auf 3650 Euro.

Einen nicht unerheblichen Anteil trug der Verkauf des Kalender- und Jahresplaners in Höhe von 926 Euro bei. Da der Förderverein über ein finanzielles Polster verfügt, haben die Verantwortlichen dem Antrag von Dominique Hipp für sechs neuen Bühnenelementen zugestimmt. Die rund 1850 Euro teuren Elemente sind baugleich zu den bereits vorhandenen und somit kompatibel. Für die Investition will der Vorstand versuchen, Sponsoren mit ins Boot zu holen.

Einstimmig ging der Antrag der Chöre durch, den Bustransfer zum Kinderchorfestival nach Hamburg, für den 400 Euro Kosten entstehen, über den Förderverein bezahlen zu lassen. „Das ist eine Wertschätzung der Arbeit beider Kollegen“, meinte Schulleiter Ferdinand Pals dazu.

Obwohl der Direktor grundsätzlich der Meinung ist, dass das Sottrumer Gymnasium gut ausgestattet ist, sieht er noch Verbesserungsmöglichkeiten. Daher hatte er einen Antrag für einen Beamer beim Förderverein eingereicht. Je nach Ausführung entstünden Kosten zwischen 2000 Euro und 3600 Euro. „Die Medienstation, die wir bei Forumsveranstaltungen hinstellen, bietet keine hinreichende Darstellung“, begründete er bei der Versammlung seinen Antrag. Doch damit konnte Pals keine Mehrheit finden, denn die wenigen anwesenden Stimmberechtigen empfanden die Anschaffung als eine Angelegenheit der Samtgemeinde Sottrum als Schulträger, denn die Aula werde auch für externe Veranstaltungen genutzt.

Dass sich nur wenige Mitglieder für die Jahreshauptversammlung interessierten, spiegelt derzeit das Interesse der Eltern am Förderverein wieder. „Die Euphorie der ersten Jahre ist gewichen“, brachte es Helmut Werner auf den Punkt. Daher sei es, so Werner, besonders wichtig, Werbung für den Förderverein zu machen. „Wir müssen präsent sein“, meinte er. Dabei geht es ihm und dem Vorstand nicht nur um eine steigende Mitgliederzahl, sondern um engagierte Eltern, die sich mit dem Gymnasium identifizieren und bei Veranstaltungen als Helfer mit anpacken.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen übernahm Peter Strohschän den Posten als stellvertretender Vorsitzender von Esther Engel, die sich nicht erneut zur Wahl stellte. Sie geht aber dem Vorstand nicht verloren, sondern will in Zukunft weiterhin als Beisitzerin fungieren. Die Kasse führt ab sofort Jutta Krahn, da Helmut Werner für diesen Posten nicht mehr kandidierte.

ho

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