Die Flett-Kultur in Sottrum geht in die fünfte Saison / Echte Erfolgsgeschichte

Benedikt Vermeer schließt wieder auf

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Renate Köster (l.) und Heidi Stahl präsentieren das Plakat für die fünfte Flett-Kultur.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Bald heißt es für Renate Köster und Heidi Stahl von der Kulturinitiative Sottrum wieder Stühle schleppen, Bühne aufbauen und Beleuchtung ausrichten. Denn die Flett-Kultur steht an und geht in die fünfte Runde. Und mit Benedikt Vermeer ist ein altbekanntes Gesicht wieder mit dabei. Aber auch Kabarettist Pago Balke kam beim Publikum so gut an, dass es in diesem Jahr kein vorbeikommen an ihm gibt.

„Wir gestalten unser Programm auch nach den Wünschen des Publikums“, erzählt Heidi Stahl. Die Künstler müssten außerdem ins Gesamtkonzept der Flett-Kultur passen, berichtet sie weiter. Das heißt, literarisch, schauspielerisch und musikalisch anspruchsvoll – aber mit einem Schuss Humor.

Mittlerweile habe sich die Flett-Kultur so weit herumgesprochen, dass sich auch viele Künstler bei den Organisatoren Renate Köster und Heidi Stahl direkt melden. „Ich habe so viele Anfragen bekommen, die kann ich in 30 Jahren noch nicht abarbeiten“, erzählt Köster. Und Stahl ergänzt: „Da müssen wir aber natürlich auswählen, wer zu der Flett-Kultur passt und was wir uns leisten können.“ Denn die Einnahmen von zehn Euro Eintritt müssten die Gehälter der Akteure abdecken. „Dabei kommen uns die Künstler auch sehr entgegen, weil sie gerne bei uns auftreten möchten“, so Stahl. Und eine Erhöhung der Eintrittsgelder kommt für die beiden Frauen nicht infrage. „Wir wollen, dass sich jeder den Besuch leisten kann.“ Aus diesem Grund findet die Flett-Kultur so zentral im Heimathaus statt. „So haben auch die die Möglichkeit vorbeizukommen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind“, so Stahl.

Mit einem solchen Erfolg hatte in den ersten Stunden der Flett-Kultur niemand gerechnet. „Das war etwas ganz Neues. Keiner hat so richtig an der Erfolg geglaubt“, berichtet Heidi Stahl.

An dieser Entwicklung ist Benedikt Vermeer seit den ersten Stunden beteiligt. „Vermeer gehört einfach dazu. Er war in den ersten zwei Jahren im Kirchturm schon mit dabei und er hat es verdient, dass er jedes Jahr aufschließen darf“, so Köster. Das Trio Limusin und Birgit Ka sind dieses Mal auch wieder mit dabei. „Im vergangenen Jahr sind ihre Auftritte durch den Brand im Heimathaus ausgefallen“, erklären die Organisatoren.

Und die Flett-Kultur weist eine weitere Besonderheit auf. Da die Organisatoren das Heimathaus noch am Abend der Veranstaltung wieder im „jungfräulichen“ Zustand hinterlassen müssen, packen sogar die Besucher mit an und verstauen ihre Stühle. „Dafür gibt es auch eine Belohnung“, verrät Stahl – Gesprächsrunde mit dem Künstler zum Abschluss.

Die Termine der Flett-Kultur im Heimathaus im Überblick: 2. Mai, 19 Uhr, Benedikt Vermeer; 27. Juni, 19 Uhr, Pago Balke; 11. Juli, Die Kulturini wird volljährig; 1. August, 19 Uhr, Tobias und Lennard Bertzbach; 12. September, 19 Uhr, Reinhard Röhrs; 10. Oktober, 19 Uhr, Trio Limusin; 7. November, 19 Uhr, Birgit Ka

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