Fertigstellung der Einrichtung steht bevor / Im März geht es an den Umzug

Trillerpfeifen im Kindergarten

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Andreas Stein kümmert sich um die ehemaligen Sandkästen.

Ahausen - Von Bettina Diercks. Im Endspurt befindet sich die Fertigstellung des künftigen Kindergartens und Horts in Ahausen. Das teilte Bürgermeister Claus Kock (CDU) bei der Ratssitzung am Montag mit. Vom 3. bis 6. März heißt es dann Kisten schleppen. Diesen Termin nannte Kock für den Umzug. Die Eltern werden rechtzeitig informiert, und es wird laut Bürgermeister für die ersten beiden Tage eine Notgruppe eingerichtet.

Neben diversem Kleinkram, der noch erledigt werden muss, stehen noch ein paar Anschaffungen an. Die Erzieherinnen haben auf ihre Wunschlisten ein paar höhenverstellbare Stühle und Tische, sechs Sitzgelegenheiten für die Kinder in unterschiedlichen Höhen (22 und 26 Zentimeter) sowie neun Krippenschaumbetten geschrieben. Alles zusammen beläuft sich auf etwa 5000 Euro, wobei die Anschaffungen noch nicht abschließend verhandelt sind. Die zehn anwesenden Ratsmitglieder stimmten dafür.

Der Landkreis greift der Gemeinde bei Anschaffungen und Ausbau finanziell unter die Arme. Bei Anschaffungen mit bis zu 1500 Euro, bei Bauvorhaben bis zu 5000 Euro pro Platz. Derzeit geht die Kommune von zehn Plätzen aus. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Anschaffung von sechs Schaumfeuerlöschern und einem Fettbrandlöscher für die Küche für insgesamt etwa 1100 Euro. Außerdem geht‘s um Trillerpfeifen aus Metall für die Erzieherinnen, die diese im Alarmfall benutzen würden. Sie hatten die empfohlene Handzugsirene als zu laut für die Kinder befunden und abgelehnt.

Bereits gekauft und montiert ist der vom Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH) geforderte Klemmschutz an den Türen. „Die hatten wir zwar bisher nicht, wir wollen es ja aber besser machen“, sagte Kock.

Vor fast einem Jahr war der Rat davon ausgegangen, noch im Sommer 2015 mit Kindergarten, Hort und Krippe in das ehemalige Gebäude umziehen zu können. Weil sich die Kommune entschieden hatte, den Großteil der Renovierungs- und Ausbauvorhaben von ihrem Gemeindearbeiter Andreas Stein machen zu lassen, verzögerte sich der Umzug, entlastete aber erheblich das Budget. 120000 Euro waren ursprünglich für die Arbeiten im Haushalt eingeplant worden. Laut Bürgermeister Claus Kock liegt die Gemeinde bei derzeit 20000 Euro. Dank Stein, der sich für die Gemeinde als Segen darstelle. „Er kann einfach alles“, stellte Kock begeistert fest. „Wenn wir ihn nicht gehabt hätten, wäre alles teurer geworden“. Derzeit ist Stein damit beschäftigt, die ehemaligen Sandkästen mit Betonbegrenzung und Mosaikverzierung zu entfernen. Das hatte der GUVH bei seiner Begehung gefordert. Er sah eine eventuelle Verletzungsgefahr an dem eingelassenen Mosaikbruch. Die Gestaltung des Außenbereiches soll dann erst später in Angriff genommen werden, ließ Kock die Ratsmitglieder wissen. An Spielgeräten verfügt der Kindergarten derzeit nur über eine Schaukel.

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