Lieber Büro als Schulungsraum

Erweiterung für Winkeldorfer Feuerwehrhaus

Das Feuerwehrhaus in Winkeldorf.
+
Das Feuerwehrhaus in Winkeldorf wird erweitert. Kostenpunkt: rund 300 000 Euro

Sottrum – Winkeldorf bekommt einen Anbau für das Feuerwehrhaus. Der entsprechende Fachausschuss des Samtgemeinderats hat am Donnerstag erste Eindrücke von dem Projekt bekommen. Eigentlich heißt er ja „Ausschuss für Feuerschutz, Katastrophenschutz und Ordnung“, aber geläufiger ist der Name Feuerwehrausschuss, der sich in der Samtgemeinde Sottrum um die Belange der Ortsfeuerwehren in den Mitgliedsgemeinden kümmert.

Zur Sitzung erschienen neben den Ausschussmitgliedern Vertreter der Samtgemeindeverwaltung und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden. Samtgemeindebürgermeister Holger Bahrenburg wünschte den neuen Mitgliedern nach der Verpflichtung viel Spaß in den kommenden fünf Jahren bei ihrer Arbeit, bevor er das Wort an Joachim Cordes übergab.

Dieser ist der ausführende Architekt für den Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses in Winkeldorf und stellte die aktuellen Planungen für dieses Projekt vor. Wobei er zunächst die Bausumme von rund 300 000 Euro, die für die Maßnahme angedacht waren, als ausreichend darstellte. Man sei in Abstimmung mit der Winkeldorfer Feuerwehr in die Planungen gegangen und habe einen Mittelweg gefunden, wie man möglichst viele Wünsche der Brandbekämpfer mit den finanziellen Vorgaben in Einklang bringen könne, so der Unterstedter Architekt. So werde es beispielsweise zwar ein Büro, aber keinen Schulungsraum geben. Derlei Veranstaltungen mit vielen Leuten würden wie in der Vergangenheit im Mehrzweckgebäude, das in der Nachbarschaft steht, abgehalten.

Besonderes Augenmerk in den Planungen lag auf getrennten Umkleiden und Duschen für Männer und Frauen. Die Fahrzeughalle, die an das vorhandene Gebäude angeschlossen wird, soll in einer Stahlkonstruktion kostengünstig gebaut werden. Die Maße dieses Gebäudes richteten sich nach den Erfordernissen für das neue Fahrzeug, das darin untergebracht wird.

Einzig der Punkt der Lagerkapazitäten ist noch nicht hinreichend durchgeplant. Eine Frage nach einem möglichen Termin für den Bauantrag konnte Holger Bahrenburg nicht ausreichend beantworten. „Das muss erst einmal durch die Gremien der Verwaltung gehen, aber unser Ziel bleibt eine Fertigstellung in 2022“, sagte er.

Eine wichtige Mitteilung hatte Bahrenburg noch zum Thema Corona: „Die Feuerwehren dürfen nach den derzeitigen Standards weiter ihrem Dienst nachgehen. Das ist wichtig für die Wehren, um auch für Neuzugänge präsent zu sein.“ Für eine der kommenden Ausschusssitzungen schlug er eine Bereisung der Ortswehren vor. So könnten sich die neuen Mitglieder ein eigenes Bild davon machen, wie sie aufgestellt seien und wo es noch Investitionsbedarf gebe, so der Bürgermeister.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben

Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben

Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben
Visselhöveder Familie bangt um das Leben ihres Hundes

Visselhöveder Familie bangt um das Leben ihres Hundes

Visselhöveder Familie bangt um das Leben ihres Hundes
Visselhövedes Bürgermeisterkandidaten auf dem Podium

Visselhövedes Bürgermeisterkandidaten auf dem Podium

Visselhövedes Bürgermeisterkandidaten auf dem Podium
Holocaust-Gedenktag in Scheeßel: Eichenschule erinnert mit Ausstellungen und Rundgängen

Holocaust-Gedenktag in Scheeßel: Eichenschule erinnert mit Ausstellungen und Rundgängen

Holocaust-Gedenktag in Scheeßel: Eichenschule erinnert mit Ausstellungen und Rundgängen

Kommentare