Erich Schnackenberg bekommt Verdienstkreuz für ehrenamtliches Engagement

Die Seele des Heimathauses

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Erich Schnackenberg (Mitte) hat bei der Verleihung des Ordens seine Frau Ursula an seiner Seite. Landrat Hermann Luttmann heftete ihm das Bundesverdienstkreuz ans Revers.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. „Er hat immer ein Auge für den Ort und schafft es immer wieder, auch andere Menschen zu motivieren, um mitzuhelfen.“ Bei dieser Aussage über Erich Schnackenberg sind sich alle Anwesenden am Donnerstagnachmittag im Heimathaus einig. Und so ist es nicht verwunderlich, dass eben dieser Erich Schnackenberg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen hat.

Vorgeschlagen hatte ihn das Ehepaar Helmut und Gudrun Röhricht bereits im August 2012. Erich Schnackenberg war von 1997 bis 2013 Vorsitzender des Sottrumer Heimatvereins und ist bis heute Beisitzer. Während dieser Zeit hat er zahlreiche Projekte umgesetzt. Unter anderem hat er das Erntefest wiederbelebt, die Streuobstwiese ins Leben gerufen und sich um das Gelände des Heimathauses gekümmert.

Doch Schnackenbergs besondere Gabe sei es, auch andere Menschen mitzureißen und für eine Sache zu begeistern. „Das, was er macht, ist außergewöhnlich“, betont Helmut Röhricht. Aber auch Erich Schnackenbergs Frau Ursula gebührt Dank. „Sie hat ihm immer den Rücken frei gehalten. Die Ampel stand für ihn jederzeit auf grün“, so Röhricht.

Auch Landrat Hermann Luttmann, der dem Geehrten das Bundesverdienstkreuz ans Revers heftete, betonte wie wichtig das ehrenamtliche Engagement sei. „Ich freue mich immer wieder und bin auch ein bisschen stolz, wenn ich Bürgern aus dem Landkreis den Orden übergeben kann“, so Luttmann. Die Gesellschaft brauche noch viel mehr Menschen wie Schnackenberg, die als Vorbild fungieren. Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Krahn und seine Vorgängerin Christa Kirchhof loben Schnackenbergs Engagement.

Und der Geehrte selbst? Der fühlt sich von der Anerkennung seines Engagements geehrt, betont aber: „Ich werde mich jetzt nicht zurücklegen, sondern trotzdem weitermachen. Ich sehe das als eine Verpflichtung an.“ Also wird seine Familie ihn auch weiterhin in seiner zweiten Heimat besuchen müssen – dem Sottrumer Heimathaus.

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