Sottrums Zentrum sorgt immer wieder für Diskussionen

Eng, enger, Ortskern

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Im Sottrumer Ortskern kann es eng werden, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Die Geschwindigkeit ist auf 30 Stundenkilometer begrenzt, die Straße mit 4,50 Metern ist schmal, und wenn einem dann auch noch ein breites Auto entgegenkommt wird es richtig eng. Die Rede ist vom Sottrumer Ortskern, der immer wieder für Diskussionen sorgt. Wirklich etwas ändern, lässt sich an der Situation allerdings nicht.

Etwa Anfang der 90er Jahre hätte sich der damalige Gemeinderat für die Umgestaltung des Sottrumer Ortskerns entschieden, berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Krahn (CDU). „Die Mehrheit hat damals für diese Breite der Straße gestimmt“, so der CDU-Politiker. Seitdem gebe es immer wieder Diskussionen, ob die Entscheidung richtig gewesen sei.

Problem ist im Rat bekannt

Das Problem, dass die Straße an manchen Stellen sehr schmal ist, sieht auch der Bürgermeister. „Es ist eine 30er-Zone, da sollen die Autos schon langsam aneinander vorbeifahren. Aber die Fahrzeuge sind in den vergangenen Jahren auch nicht unbedingt schmaler geworden“, so Krahn. Auch das Verkehrsaufkommen sei in den 90er Jahren im Zentrum geringer gewesen.

Dass es dort immer wieder zu Schwierigkeiten kommt, weiß jeder, der häufiger durch den Ortskern fährt. Bereits 2012 hatte die Gemeinde daher einen Planer beauftragt, der sich die Situation angucken sollte. Seit dem vergangenen Jahr ist die Holstenstraße versuchsweise zur Einbahnstraße umfunktioniert. Eine Idee, die auch für den kompletten Ortskern denkbar wäre? Der Bürgermeister will das zwar nicht vollständig ausschließen, stellt aber klar, dass das eine Entscheidung ist, die der neu gewählte Gemeinderat nach der Kommunalwahl am 11. September treffen muss. „Der Ortskern wird den Rat in der kommenden Wahlperiode auf jeden Fall noch einmal beschäftigen. 25 Jahre nach den ersten Planungen müssen sich die Mitglieder da mal wieder zusammensetzen“, so Krahn.

Was dabei rauskommt bleibt abzuwarten. An der Breite der Straße lässt sich im Nachhinein zumindest nichts mehr ändern. Krahn stellt klar: „Dort, wo wir etwas verbessern können, werden wir etwas machen, aber wir können nicht die ganze Straße aufreißen.“

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