„Ein gutes Arbeitspapier für die Zukunft“

Rat der Gemeinde Sottrum stimmt Haushaltsplan zu

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Im Ergebnishaushalt der Gemeinde Sottrum steht ein Plus von 11 500 Euro.

Sottrum - Von Farina Witte. Im Eiltempo hat die Gemeinde Sottrum den Haushaltsplan entworfen. Nur drei Wochen vergingen, in denen der Finanzausschuss und die weiteren Fachausschüsse tagten. Das enge Zeitfenster hat Gemeindedirektor Holger Bahrenburg bewusst so gewählt. „Der Grund war, dass der Haushalt schnellstmöglich beschlossen und genehmigt werden kann, um dann auch handlungsfähig zu werden“, erklärte Bahrenburg in der Ratssitzung am Montag. Im Ergebnishaushalt steht nun ein Plus von 11.500 Euro.

Die Gemeinde rechnet 2018 mit Erträgen von rund 8,6 Millionen Euro. Dem entgegen stehen Aufwendungen von rund 8,5 Millionen Euro. Für die Projekte, in die Sottrum in diesem Jahr investieren möchte, stehen genügend liquide Mittel zur Verfügung. „Ziel muss es bleiben, mit diesen Mitteln weiter wirtschaftlich umzugehen, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben“, betonte Bahrenburg und ergänzte: „Der Haushaltsplan ist ein gutes Arbeitspapier für die Zukunft.“

Friederike Paar (CDU) begrüßte die geplanten Investitionen. Diese seien zwar teilweise sehr ambitioniert, aber in vielen Fällen sei geplant, Fördermittel zu beantragen. „Wenn keine Förderung kommt, wird das ein oder andere sicherlich zurückgestellt“, so Paar. Man halte sich mit diesem Haushalt aber alle Möglichkeiten offen. „Auf der Strecke geblieben ist allerdings der Wege- und Straßenausbau“, merkte Hans-Jürgen Brandt (SPD) an. Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen hat der Rat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan erlassen.

Kinderkrippe Dannert IV die größte Investition

Alle Fraktionen waren sich einig, dass das Projekt Kinderkrippe Dannert IV die größte Investition in diesem Jahr sein wird. „Auch wenn wir die hohe Summe von 1,5 Millionen Euro eingestellt haben, bedeutet das nicht, dass wir nicht versuchen wollen günstiger zu bauen“, kommentierte Paar die Pläne. Mit der Option der Erweiterung für zwei Gruppen sei auch ein gewisser Weitblick der Gemeinde erkennbar, meinte Brandt (SPD).

In der Sitzung entschieden die Ratsmitglieder, ob sie den bisherigen Plänen zustimmen. Heinz-Wilhelm Oetjen (FDP) wollte vor der Abstimmung allerdings noch wissen, wie viele Anmeldungen es bislang für die Kinderkrippe gibt. Derzeit seien es 41, erklärte Bahrenburg. Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe aber gezeigt, dass auch nach Anmeldeschluss noch vier oder fünf Kinder angemeldet werden. „Wir rechnen damit, dass wir vier Gruppen einrichten müssen.“ Die Ratsmitglieder stimmten dem Planentwurf mit einer Enthaltung und der Vergrößerung der Außenspielfläche mit drei Enthaltungen zu. Auch für die Haushaltsansätze für den Neubau der Kinderkrippe sprach sich der Rat aus.

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