Eichpark bekommt ein neues Gesicht

Der Eichpark in Sottrum wird umgestaltet. Foto: Röhrs

Schon seit einiger Zeit plant die Gemeinde Sottrum, den Eichpark in der Ortsmitte neu zu gestalten. Erste Vorschläge dazu wird ein Planungsbüro Anfang kommender Woche dem zuständigen Fachausschuss unterbreiten. Der „neue“ Eichpark“ war bereits Thema beim Entwicklungskonzept „Sottrum 2030“.

VON MATTHIAS RÖHRS

Sottrum – Man mag ihn die grüne Lunge Sottrums nennen, den Eichpark in unmittelbarer Nachbarschaft zur St.-Georg-Kirche, zum Rathaus und der Grundschule am Eichkamp. Allerdings lässt die Besucherzahl wohl etwas zu wünschen übrig. Man will ihn daher wieder „mit Leben füllen“, wie es Gemeindedirektor Holger Bahrenburg ausdrückt. Seit dem Sommer ist ein Planungsbüro damit beauftragt, sich das neue Gesicht des rund 12 000 Quadratmeter großen Parks auszumalen. Er soll öfter für Veranstaltungen genutzt werden, außerdem ist ein Mehrgenerationenspielplatz angedacht. Am Montag, 9. Dezember, werden die ersten Ideen des bis zu 240 000 Euro teuren Projekts vorgestellt. Im Frühjahr könnte aus dem Park dann erst mal eine Baustelle werden.

Denkbar ist, dass sich der Abschluss der Neugestaltung aber einige Jahre hinziehen kann. Das bedeutet nicht, dass aus dem Park eine Dauerbaustelle wird. „Wir müssen gucken, was wir über die Fördergelder abgedeckt bekommen“, so Bahrenburg. Bis zu 200 000 Euro kann die Gemeinde an Zuwendungen erwarten. Jetzt gehe es erstmal um eine inhaltliche Auseinandersetzung, wie der Eichpark einmal aussehen kann, weniger ums Geld. Der Gemeindedirektor hofft dabei auch auf Impulse aus der Bevölkerung. Schließlich war der Park auch schon Gegenstand der Diskussionen um das Entwicklungskonzept „Sottrum 2030“. Dort wurde etwa beim Thema Spielplatz über eine altersübergreifende Nutzbarkeit nachgedacht.

Mit dem geplanten Mehrgerationenspielplatz könnte dieser Gedanke bald Wirklichkeit werden. Der soll, wie der Namen schon sagt, allen Altersgruppen angepasst sein – egal ob Kindern oder Senioren. Er lässt sich in zwei Teile gliedern. So entsteht südlich der Wege ein sogenannter Trainingspfad, der aus einzelnen Übungsstationen besteht, die sowohl für Jugendliche als auch für Senioren geeignet sind. Für den Westteil wird ein Kletterparcours mit unterschiedlichen Balancier- und Kletterelementen vorgeschlagen. Es bildet sich eine Kletterstrecke durch die Bäume. Dieser Teil soll hauptsächlich von Kindern genutzt werden, heißt es vom Planungsbüro.

Doch nicht nur ein Spielbereich kommt, auch an anderen Stellen wird an der Optik gefeilt. Die Wege bleiben dabei in ihrem Verlauf unverändert, allerdings wird die Pflasterung durch eine sogenannte wassergebundene Wegedecke – sprich: ein Mineralgemisch – ersetzt. Ausgetauscht werden auch die vier Bänke und Abfallbehälter, dasselbe gilt für die Beleuchtungsmasten. In Szene gesetzt wird damit auch der große Ahornbaum im Osten: mit Bodenstrahlern.

In den kommenden Wochen geht es in die Detailplanung. Bevor es losgehen kann, sind noch Schnittarbeiten bis Ende Februar geplant, ehe im Frühjahr die Arbeiten beginnen.

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