Erschließung in Hassendorf geht voran / Klaus Dreyer wäre gerne vor Sottrum fertig

Das Duell der Baugebiete

Hassendorfs Bürgermeister Klaus Dreyer schaut einmal bei den Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet vorbei. - Fotos: Tisemann

Hassendorf - Von Jessica Tisemann. In der Samtgemeinde Sottrum soll an vielen Orten neues Bauland für die Einwohner entstehen. Während es an einigen Ecken noch etwas dauert, ist beim geplanten Baugebiet „Am Weden“ in Hassendorf schon einiges zu sehen. Seit ein paar Tagen sind die Bauarbeiter nämlich bereits mt den Erschließungsarbeiten am Ortsrand beschäftigt. Und Hassendorfs Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) hat einen Wunsch – vor dem Sottrumer Kollegen mit der Erschließung fertig sein.

„Nach jahrelangen Bemühungen hat es geklappt Grundstücke zu erwerben“, berichtet Klaus Dreyer ein bisschen aus der Vorgeschichte der Baugebiete. Mitte Juli soll es nun soweit sein, dass die ersten Interessenten ihre Häuser auf ihrem Bauplatz errichten können – wenn das Wetter mitspielt. „Ich hoffe, dass die Kanäle bis dahin fertig verlegt sind“, so der Bürgermeister. Und vielleicht haben die Hassendorfer ihr fertiges Baugebiet dann sogar vor den Nachbarn aus Sottrum – eine Vorstellung, die Klaus Dreyer gefallen würde, auch wenn er ein Duell bei den Baugebieten eher scherzhaft meint.

„Wollen ein Dorf bleiben“

Die 13 Bauplätze, die es am Ortsrand von Hassendorf geben soll, will die Gemeinde aber nicht auf einmal verkaufen – geplant ist ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren. In diesem sollen die Bauplätze zunächst nur für Hassendorfer Bürger freigehalten werden. „Wir wollen nicht mit Gewalt immer größer werden, sondern schon ein Dorf bleiben“, macht Klaus Dreyer deutlich.

Durch die zunächst ausschließliche Berücksichtigung von Hassendorfer Bürgern wolle die Gemeinde dafür sorgen, dass es vor allem für junge Familien die Möglichkeit gibt, in ihrem Heimatort wie gewünscht zu bauen und damit wohnen zu bleiben.

Nach dem Zeitraum von drei bis fünf Jahren haben auch Menschen aus den anderen Mitgliedsgemeinden oder den umliegenden Ortschaften die Möglichkeit, sich für einen Bauplatz in Hassendorf zu bewerben.

Die ersten Interessenten aus dem Ort gebe es auch bereits, berichtet der Bürgermeister. Daher gehe es nun auch an die Ausarbeitung der Verträge.

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