Der verdiente Lohn

Dorfwettbewerb: Bötersener reisen nach Erfolg im Sommer zur feierlichen Preisverleihung

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Die Bötersener Abordnung in Hagen nach der Preisverleihung vom Dorfwettbewerb. 

Hagen/Bötersen - Gewonnen hatte die Gemeinde Bötersen den Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“ bereits und auch eine Siegesfeier hatte man sich unlängst gegönnt. Was fehlte, war nun noch der offizielle Anstrich des Ganzen. Zu diesem Zweck hat sich am Montag eine Abordnung auf den Weg nach Hagen bei Neustadt am Rübenberge gemacht, denn dort gab es die offizielle Siegerehrung für die teilnehmenden Dörfer und Gemeinden.

Transportmittel war ein vom Landkreis Rotenburg organisierter Bus und mit Michael Meyer war auch ein Vertreter des Landkreises mit von der Partie. „Eigentlich sollten lediglich zehn Personen pro Dorf oder Gemeinde an der Veranstaltung teilnehmen dürfen, aber das war uns im Prinzip zu wenig“, sagte Cord Trefke vom Arbeitskreis „Dorfwettbewerb“ der Bötersener. Man habe so viele Gruppen, die sich mit sehr viel Herzblut eingebracht hatten, die müsse man an solch einem Tag auch angemessen vertreten wissen, so Trefke.

Schließlich einigte man sich darauf, dass 13 Personen aus Bötersen anreisen durften. Auf die Teilnehmer wartete ein voller Tag mit einem Rahmenprogramm, einem geführten Rundgang des Ortes Hagen, einigen Workshops zu den Bewertungsrichtlinien für den Bundesentscheid und schließlich dem Festakt mit der feierlichen Preisverleihung. Diese wurde von der Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast (CDU) vorgenommen.

15 Silber- und drei Goldmedaillen wurden verliehen und eine der Goldenen ging an die Gemeinde Bötersen. Wie es bei derartigen Veranstaltungen üblich ist, wurden auch viele Reden gehalten und deren Tenor war, dass man sich auf verschiedenen Ebenen Gedanken macht, wie man diesen Wettbewerb in Zukunft gestalten könne. Ein Baustein könnte dabei der bekundete Wille sein, die Richtlinien zu vereinfachen und somit den Wettbewerb weiter zu öffnen und leichter zugänglich zu machen.

Neuerungen, die für die Bötersener momentan eher zweitrangig sind, denn man befindet sich mitten im Wettbewerb und peilt eine erfolgreiche Teilnahme auf Bundesebene an. Doch dazu mehr im kommenden Jahr. J dau

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