Keine Verletzten

Dachstuhl steht in Flammen

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Sottrum - Von Christian Butt. Erheblicher Schaden ist am Samstagabend beim Brand einer Doppelhaushälfte an der an der Franz-Heinecke-Straße in Sottrum entstanden. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Angaben der Feuerwehr brach das Feuer gegen 20 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache am Carport mit angebautem Schuppen aus und schlug dann rasch auf den Dachstuhl über. Nachbarn wurden durch einen Knall auf den Brand aufmerksam.

Als die ersten Brandschützer den Einsatzort erreichten, drang bereits dichter Qualm zwischen den Dachpfannen hervor. Während die Einsatzkräfte eine Schlauchleitung zum nächsten Hydranten aufbauten, wurde das Feuer mit Wasser aus dem Fahrzeugtank eingegrenzt. „Wasserführende Fahrzeuge sind bei solchen Lagen ein großer Vorteil. Trotzdem wurden im Minutentakt weitere Kräfte alarmiert, darunter die Drehleiter aus Rotenburg und der Atemschutzgerätewagen aus Zeven“, so Feuerwehr-Sprecher Erik Robin auf Nachfrage. 

Immerhin: Mit einem massiven Löscheinsatz konnten 82 Einsatzkräfte von fünf Ortsfeuerwehren den zweiten Gebäudeabschnitt retten. „Am frühen Samstagabend waren viele Kräfte sofort einsatzbereit. Das hat uns hier sehr geholfen“, so Robin. 

Aufgrund der großen Qualmentwicklung konnten die Einsatzkräfte auf Sicht anfahren. Sogar vom 20 Kilometer entfernten Achim war der Qualm deutlich zu erkennen. Von Innen und Außen bekämpfte die Feuerwehr den Brand aus mehreren Rohren. Um an die Flammen zu gelangen, schlugen die Kameraden die Pfannen vom Dach. Schnell konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Doppelhaushälfte bei Brand völlig zerstört

Trotzdem ist der Schaden groß: Das Carport und der Schuppen sind völlig zerstört, das komplette Obergeschoss verwüstet, das Untergeschoss durch Löschwasser stark beschädigt. Durch den Dachstuhl gelangte Qualm auch in die zweite Doppelhaushälfte. Teile des Daches der benachbarten Doppelhaushälfte wurden durch die Löscharbeiten ebenfalls beschädigt. Die durch den Brand betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar.

Die Bewohner der betroffenen Gebäudehälfte hatten noch versucht, Gegenstände aus dem brennenden Haus zu retten, konnten jedoch von der Feuerwehr zurückgehalten werden. „Das sind natürliche Reaktionen. Das kann man niemandem übelnehmen“, meint Robin. Verletzt wurde bei dem Feuerwehr glücklicherweise niemand.

Die Beamten der Rotenburger Polizei gehen zum jetzigen Zeitpunkt von einem Schaden von mindestens 80.000 Euro aus. Die Brandermittler des Rotenburger Zentralen Kriminaldienstes nehmen die weiteren Ermittlungen zur Brandursache auf, teilt die Poli

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