Was lange währt, geht endlich los

Die Arbeiten am Kindergarten Hassendorf könnten im Mai beginnen

Der Kindergarten in Hassendorf wird noch in diesem Jahr umgebaut.
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Der Kindergarten in Hassendorf wird noch in diesem Jahr umgebaut.

Hassendorf – Die letzten bürokratischen Hürden sind genommen und deswegen kann der Umbau des Kindergartens in Hassendorf in die ausführende Phase gehen. Der Gemeinderat muss nun das notwendige politische Signal geben, damit die Ausschreibungen beginnen können. Zudem gab es erste Zahlen aus dem Haushaltsentwurf.

Zur jüngsten Sitzung des Hassendorfer Gemeinderates hat Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) Eric Schecker und Julia Malessa vom Architekturbüro Menzel aus Rotenburg eingeladen. Die beiden sind mit der Ausführungsplanung des Kindergartenumbaus in der Gemeinde betraut und präsentierten bei dieser Ratssitzung Details zur Baumaßnahme und beantworteten anstehende Fragen der Ratsmitglieder. Doch zuvor erläuterte Hassendorfs Bürgermeister mit knappen Worten den steinigen Verlauf des Genehmigungsverfahrens und die damit verbundenen Verzögerungen. Was im Detail dazu führte, dass die Frist für bereits zugesagte Fördergelder beinahe verstrichen wäre. So waren die 180 000 Euro, die das Landesamt für Bildung und Schule genehmigt hatte, daran gebunden, dass die Fertigstellung des Um- und Neubaus am 31. März erfolgt sein würde. „Frau Malessa, ich denke, das kriegen sie hin“, bemerkte Klaus Dreyer noch scherzhaft.

Da dieses Datum natürlich nicht einzuhalten ist, wurde mit dem 30. Juni 2022 ein neuer Stichtag festgelegt. Eine weitere Förderung in Höhe von 108 000 Euro steuert der Landkreis bei. Was nun noch fehlte, war ein politisches Signal des Gemeinderates, damit das Architekturbüro mit dem Ausschreibungsverfahren beginnen kann. Wie zu erwarten stimmte der Rat einstimmig dafür, und da das Projekt in der Vergangenheit häufiger besprochen wurde, gab es zudem keinerlei Fragen der Ratsmitglieder. Die Ausschreibungen sollen bereits in der nächsten Woche auf den Weg gebracht werden.

„Wenn alles gut läuft, werden wir im Mai mit den ersten Arbeiten beginnen können“, sagte Eric Schecker, der darauf verwies, möglichst Firmen aus der Region beschäftigen zu wollen. Die Nachricht hat die ebenfalls anwesenden Kindergartenleitung mit großem Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Der Bedarf an den entstehenden Räumlichkeiten ist offensichtlich sehr groß.

Der Haushalt der Gemeinde wird in der nächsten Ratssitzung am 25. März ausführlich besprochen. Als eine Art Einstieg in das Thema Haushalt hatte Verwaltungsvertreter Fritz Klee (SPD) einige Eckpunkte präsentiert. Hierbei ging es in erster Linie um anstehende Investitionen – wie eben für den Kindergartenumbau oder die Endarbeiten für die Straße Am Weden, für die 250 000 Euro veranschlagt werden. 9 000 Euro seien für die Solarstraßenlampe an der Bundesstraße 75 vorgesehen. Allerdings konnte diese bereits kostengünstiger für lediglich 6 000 Euro aufgestellt werden. Das Restgeld kann daher anderweitig verwendet werden.

Dass man ohne neuen Haushalt schon Investitionen vornehmen könne, liege daran, dass man im vergangenen Haushalt schon eine Summe von 600 000 Euro für 2021 eingestellt habe, so Klee. Die gesamten Ansätze für Investitionen in diesem Jahr belaufen sich auf 984 000 Euro. Im Ergebnishaushalt befinden sich unter anderem die notwendigen Sanierungsarbeiten für drei Brücken in der Gemeinde. Hierfür wurden 20 000 Euro veranschlagt. 25 000 Euro sind für Unterhaltskosten am Dorfgemeinschaftshaus vorgesehen. Genaugenommen geht es um die Dachsanierung der Hausmeisterwohnung. Auch die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung soll zukünftig finanziell unterstützt werden. Klee: „Ziel ist es, möglichst papierlos zu arbeiten und die Schnittstellenoptimierung mit der Samtgemeindeverwaltung voranzutreiben.“

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