Derzeit gibt es 31 Bewerber für die 22 Grundstücke

Gemeinde Hellwege sucht einen Straßennamen

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Noch ist das Baugebiet „Am Sandgraben“ ein leeres Feld. Der Beginn des ersten Bauabschnitts ist für April geplant.

Hellwege - Von Farina Witte. Die Gemeinde Hellwege kommt weiter voran in Sachen Baugebiet „Am Sandgraben“. Der Rat hat während der Sitzung am Mittwochabend nicht nur die Farbe der Pflasterung der Zufahrtswege beschlossen, sondern auch die Kriterien für die Vergabe der 22 Bauplätze besprochen.

Bewerber gibt es derzeit bereits einige. „Es sind 35 Bewerbungen eingegangen“, berichtete Hellweges Bürgermeister Wolfgang Harling (SPD) während der Sitzung. Einige seien jedoch abgesprungen, sodass es aktuell 31 Bewerber gebe.

Harling erläuterte die Bedingungen für die Vergabe der Grundstücke. Grundsätzlich werde bevorzugt an Hellweger verkauft. Paare mit Kindern hätten dabei Vorrang. „Personen mit eingeschränkter Mobilität, die behindertengerecht bauen wollen, werden mit diesen Bewerbern gleichgestellt“, sagte Harling. Grundsätzlich sei auch eine Vergabe an Auswärtige möglich. „Derzeit deutet alles darauf hin, dass der Kaufpreis bei 80 Euro pro Quadratmeter liegt“, informierte der Bürgermeister. Eventuell werde es sogar günstiger.

Zufahrten rot, Stellflächen grau

Nach dem Kauf müsse das Grundstück innerhalb von vier Jahren bebaut werden. Wird die Frist nicht eingehalten, habe die Gemeinde das Recht, die Rückgabe der erworbenen Fläche zu verlangen. „Aber es kann ja auch einfach sein, dass mal etwas beim Bau nicht funktioniert“, betont Harling, dass eher defensiv handeln werde. Die Hellweger Ratsmitglieder stimmten den vorgeschlagenen Vergabekriterien während der Sitzung einstimmig zu.

Doch nicht nur die Grundstücksvergabe beschäftigt die Gemeinde. Auch in Sachen Erschließung, die im April mit dem Beginn des ersten Bauabschnitts starten soll, geht es weiter. Die Zufahrtswege müssen gepflastert werden. Der Verwaltungsausschuss, berichtete der Bürgermeister, habe sich dafür ausgesprochen, die Zufahrten rot und die Stellflächen für Mülltonnen grau zu gestalten. Diesen Vorschlag nahm der Rat ebenfalls einstimmig an.

Namenssuche verläuft schleppend

Sobald die Zufahrtsstraße fertig ist, braucht sie auch einen Namen. Auch damit setzte sich die Gemeinde bereits jetzt auseinander. Bisherige Vorschläge sind Feldstraße, An der Wümme und Moorstraße. „Bei der Suche nach einem geeigneten Namen haben wir uns bisher aber noch ein wenig schwer getan“, so Harling. Passende Flurbezeichnungen seien in der Vergangenheit oft als Namen für eine Straße verwendet worden. Dies sei bei dem Gebiet aber nicht möglich. Weitere Vorschläge seien willkommen. Harling ergänzte, dass diese Entscheidung auch noch Zeit habe. Die Bewerber könnten sich allerdings ebenfalls äußern, da geplant sei, sie für die Auswahl der Grundstücke einzuladen.

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