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Hort-Bau an der Grundschule beginnt

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Von: Matthias Daus

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Bötersens Bürgermeister Cord Trefke (CDU) auf der Hort-Baustelle.
Bötersens Bürgermeister Cord Trefke (CDU) auf der Hort-Baustelle. Ab Sommer sollen hier Schulkinder eine Nachmittagsbetreuung bekommen. © Daus

Bötersen – Der Umbau des alten Lehrerhauses an der Grundschule in Bötersen für eine Hortbetreuung ist ein gemeindepolitischer Dauerbrenner, der nach langer Vorarbeit und Planung nun aber in die Ausführungsphase getreten ist. Die letzte Hürde, die die Gemeinde Bötersen für den Hortumbau nehmen musste, war die erneute Ausschreibung für bereits vergebene Gewerke. „Das haben wir nun hinter uns, und ich freue mich, dass auch beim zweiten Mal die gleichen Firmen den Zuschlag bekommen haben, die wir ursprünglich verpflichtet hatten“, erläutert Bötersens Bürgermeister Cord Trefke und betont die gute Zusammenarbeit – auch auf dem kleinen Dienstweg.

Eine Zusammenarbeit, die nun praktisch umgesetzt wurde, denn die Baumaßnahmen an dem Objekt haben begonnen. Für Trefke ein wichtiges Signal, dass nicht nur über die Dinge geredet wird, sondern auch mal etwas passiert und Fortschritte zu verzeichnen sind. Aktuell sind die Maurerarbeiten am weitesten fortgeschritten. Wände, die versetzt werden mussten oder gänzlich entfernt wurden, ergeben nun einen neuen Grundriss des Gebäudes.

„Besonders der Hauptraum musste vergrößert werden, damit wir eine komplette Gruppe betreuen können“, beschreibt der Bürgermeister einen wichtigen Punkt bei der Umsetzung. Eine komplette Gruppe besteht dabei aus 20 Kindern, und für die muss ausreichend Platz vorhanden sein. Ebenso vorgeschrieben ist ein Differenzierungsraum, in dem die Kinder in kleinen Gruppen beispielsweise Hausaufgaben machen könnten.

Getrennte Toiletten, eine Ausgabeküche, ein Büro: Man benötigt schon einige Räumlichkeiten, um allen Anforderungen zu entsprechen, aber das Gebäude – das ehemalige Lehrerhaus direkt an der Grundschule – gibt das alles mit einem neu angepassten Grundriss her. „Natürlich stößt man immer auf Überraschungen, wenn man ein altes Haus umbauen möchte“, sagt Trefke, „wie zum Beispiel, dass wir unterschiedliche Höhen des Fußbodens in den Räumen hatten.“ Aber hier sei man auch schon zu einer guten Lösung in Zusammenarbeit mit der Fachfirma gekommen.

Parallel zu den Maurerarbeiten sind auch schon erste Maßnahmen für Heizung und Sanitär begonnen worden, die Elektriker beginnen in diesen Tagen, und Anfang März gibt es die neuen Fenster. Sämtliche beteiligte Firmen stammen aus der Region. Der Fokus bei allem liege auf einer zukunftsorientierten Bauweise, sowohl in energetischer, als auch in kommunikativer Hinsicht. Moderne Dämmmaßnahmen gehören ebenso dazu, wie auch die Grundlagen für eine weitreichende Vernetzung des Hortes. Einen Zeitrahmen gibt es natürlich auch: „Unser angestrebtes Ziel ist es, den Hort mit dem Ende der Sommerferien seiner Bestimmung zu übergeben.“

Bis dahin bleibt noch eine Menge Arbeit, unter anderem auch in Sachen Inneneinrichtung, über die man sich in einem sechsköpfigen Ausschuss zeitnah grundlegende Gedanken machen werde. „Wir wollen uns auch Anregungen von anderen Horten holen, die bereits schon aktiv sind“, so Trefke. Für die Betreuung der Kinder muss ausgebildetes Personal eingestellt werden. „Eine Tagesmutter wäre hier nicht genügend qualifiziert“, sagt der Bötersener. Auch hier beschäftige man sich bereits mit unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man diesen Personalbedarf praktisch umsetzen kann. Näheres wird auf der nächsten Ratssitzung präsentiert.

Zusammen mit dem Anlegen des Außenbereiches ergibt sich bis zum Beginn des nächsten Schuljahres ein strammes Programm, aber ein Anfang ist jedenfalls schon gemacht.

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