Polizei auf A1 unterwegs

Handy am Steuer – Autobahnpolizei schaut bald genauer hin

Auffahrunfall zweier Lkw.
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Unfälle auf der Autobahn führen zu Staus und die wiederum, wie hier, zu Folgeunfällen am Stauende. Die Polizei möchte kommende Woche verstärkt auf unaufmerksame Fahrer achten.

Die Autobahnpolizei möchte ab Montag verstärkt ein Augenmerk darauf legen, ob Fahrer auf der A1 während das Handy bedienen. Unachtsamkeit ist eine Hauptursache für Unfälle.

  • Auf der Autobahn 1 ist Unachtsamkeit oft ursache für Unfälle.
  • Die Autobahnpolizei Sittensen will sich diesem Thema verstärkt widmen.
  • Kommende Woche kontrolliert sie rund um die Uhr, ob Fahrer abgelenkt sind.

Stuckenborstel/Sittensen – Es sind vertraute Nachrichten. Unfall auf der Autobahn 1, gelegentlich mit einer Vollsperrung zum Beispiel ab Stuckenborstel, in der Regel aber mit teilweisen langen Staus, die auch für Verzögerungen auf den Straßen in der Region zu sorgen. Nun möchte sich die Autobahnpolizei in der kommenden Woche verstärkt den Unfallursachen Ablenkung und Abstand widmen.

Niedersachsen erfasst Handy-Unfälle gesondert

„Mangelnder Sicherheitsabstand und unangepasste Geschwindigkeit zählen seit Jahren zu den häufigsten Unfallursachen auf der Autobahn. Durch die Nutzung elektronischer Geräte am Steuer von Autos und Lastwagen ist die Unfallursache Ablenkung in den Fokus gerückt“, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. In der polizeilichen Unfallstatistik stünde diese Ursache bislang noch unter „Sonstiges“. Seit Dezember vergangenen Jahres erfasse die Polizei in Niedersachsen Verkehrsunfälle, bei denen die Ablenkung durch Smartphones und andere technische Geräte eine Rolle gespielt hat, gesondert.

Diese Strafen drohen

– Mobile Endgeräte dürfen während der Fahrt nicht benutzt und hierfür in der Hand gehalten werden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Ein Bedienen ist nur erlaubt, wenn diese sich in einer Halterung befinden.

– Allerdings ist auch nur gestattet, sofern es die Verkehrslage und Umwelteinflüsse erlauben. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von 100 Euro, plus ein Punkt.

– Wird dadurch jemand gefährdet, zum Beispiel durch Schlangenlinien, erhöht sich das Bußgeld auf 150 Euro. Außerdem gibt es dafür zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot.

– Kommt es zum Unfall, liegt das Bußgeld bei 200 Euro mit zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot.

Polizeikommissarin Dana Cordes, die den Einsatz bei der hiesigen Autobahnpolizei geplant hat, kündigt in der Mitteilung an: „Wir werden in der kommenden Woche rund um die Uhr auf der Hansalinie zwischen Hamburg und Bremen unterwegs sein und genau auf die tippenden Finger von Fahrerinnen und Fahrern schauen. Fahren Sie also vorsichtig und denken Sie daran: Augen auf die Straße und Abstand halten.“

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