Investition in die Sicherheit

Clüversborsteler Feuerwehr weiht Anbau und neues Fahrzeug ein

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Samtgemeindebürgermeister Peter Freytag (2.v.l.) übergibt Ortsbrandmeister Joachim Schlobohm (M.) symbolisch den Schlüssel für das neue Tragkraft-Spritzenfahrzeug der Feuerwehr Clüversborstel.

Clüversborstel - Von Matthias Daus. Der Erneuerungsbedarf für die Clüversborsteler Feuerwehr war unübersehbar. Mit der Einweihung der neuen Fahrzeughalle und der damit verbundenen Übergabe eines neuen und dringend benötigten Einsatzfahrzeuges, konnte dieses Kapitel am Sonntag aber erfolgreich abgeschlossen werden.

Dem Anlass entsprechend hatten sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Feuerwehren eingefunden und auch Ehrengemeindebrandmeister Horst Holzenleiter hatte es sich nicht nehmen lassen, dieser Veranstaltung beizuwohnen. Gleich zu Beginn wurde es sogar ein wenig aufregend, denn Rauchschwaden drangen aus dem neuen Feuerwehrgebäude in Clüversborstel, und das ausgerechnet am Tag der Einweihung.

Aber zur allgemeinen Beruhigung stellte Ortsbrandmeister Joachim Schlobohm fest, dass dies lediglich Kunstnebel als Bestandteil eines kleinen Showprogramms sei. Zu den Klängen von „AC/DC“ wurde das neue TSF – kurz für Tragkraft-Spritzenfahrzeug – durch das sich langsam öffnende, Einfahrtstor des neuen Anbaus herausgefahren. Das machte bei den vielen anwesenden Gästen mächtig Eindruck und Samtgemeindebürgermeister Peter Freytag stellte in seiner Rede augenzwinkernd fest, dass Clüversborstel hiermit einen neuen Standard für die Präsentation eines Dienstfahrzeuges festgelegt habe, an dem sich zukünftig andere Dörfer und Gemeinden messen lassen müssten.

„Investitionen mehr als sinnvoll angelegt“

In seinen weiteren Ausführungen zeigte er sich als Unterstützer der Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde und schilderte zudem die vorherige Situation der Clüversborsteler Feuerwehr sowie die sich daraus ergebende Notwendigkeit des Anbaus und der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Den sich daraus ergebenden Finanzierungsbedarf sah er dabei als unumgänglich an: „Nicht die Feuerwehren kosten Geld, sondern die Sicherheit von uns allen. Und deshalb sind diese Investitionen, die wir als Samtgemeinde für die Wehren bereitstellen, mehr als sinnvoll angelegt.“ 

Außerdem hob er den vorbildlichen Einsatz der Clüversborsteler hervor, die durch ihre besondere Bereitschaft zur tätigen Mithilfe und Eigenleistung einen enormen Beitrag zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatten.

„Funktionierende Gemeinschaft hier bei uns im Dorf“

Besondere Erwähnung fand in diesem Zusammenhang der stellvertretende Ortsbrandmeister Heiko Fischbach, der nach Aussage von Ortsbrandmeister Joachim Schlobohm so etwas wie der heimliche Bauleiter gewesen ist. „Er war eigentlich so gut wie immer präsent und es hätte mich nicht gewundert, wenn Heiko hier auch noch geschlafen hätte“, scherzte Schlobohm. Der Dank an Heiko Fischbach stand aber auch exemplarisch für alle Mitglieder der Ortswehr und auch für die Clüversborsteler im Allgemeinen. „Die Art, wie das Projekt von allen mitgetragen wurde und auch die Unterstützung durch ortsansässige Handwerker zeugen von der großen und funktionierenden Gemeinschaft hier bei uns im Dorf“, fügte Schlobohm hinzu.

Eine Gemeinschaft, von der sich auch Reeßums Bürgermeister Marco Körner sehr angetan zeigte. „Wenn ich noch dreißig Jahre jünger wäre, würde ich hier glatt in die Feuerwehr eintreten“, sagte er. In die Reihe der Redner fügten sich unter anderem Hans Jürgen Krahn (CDU) als Vertreter des Landrates und als Sottrums Gemeindebürgermeister, Gemeindebrandmeister Björn Becker, der ein Aktivposten für die Modernisierung der Wehren in der Samtgemeinde ist, sowie Vertreter des Planungsbüros oder des Fahrzeugherstellers ein. Sämtliche Wortbeiträge endeten sinngemäß damit, dass man den Clüversborsteler Brandschützern einerseits viel Glück mit den Erneuerungen, aber andererseits wenig Einsätze wünschte. „Und wenn Ihr dann einmal im Einsatz seid, achtet auf euch und kommt gesund zurück“, sagte Freytag. Dem hatte dann niemand etwas hinzuzufügen.

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