B75: Polizei entlarvt Sottrumer

28-Jähriger berichtet von Überfall, um Unfall zu vertuschen

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Dieses Unfallwrack auf der Bundesstraße 75 bei Hassendorf führte die Polizei auf die Spur des 28-jährigen Sottrumers.

Sottrum - Ein 28 Jahre alter Autofahrer aus Sottrum ist am Sonntagmorgen auf der Bundesstraße 75 in Hassendorf verunglückt. Zuerst gab der Verletzte an, überfallen worden zu sein, doch die Ermittlungen brachten die Wahrheit ans Licht.

Das Wrack eines Skoda blieb zuerst im Straßengraben liegen.

Es stellte sich einige Stunden nach dem Vorfall heraus, dass der Mann Verursacher des Verkehrsunfalls und nicht Opfer eines Raubüberfalls gewesen ist. Zeugen hatten sich gegen 9.30 Uhr bei der Polizei gemeldet und von einem verletzten Mann berichtet, der auf dem Radweg an der Bundesstraße unterwegs sei. Man habe ihn überfallen und ausgeraubt, so der Verletzte gegenüber den Zeugen und den Polizeikräften. 

Der Mann rannte über den Radweg an der Bundesstraße 75 und ließ seinen Unfallwagen allein, um den Vorfall zu vertuschen.

Dass es sich bei der Version des 28-jährigen Mannes nicht um die wahre Geschichte handelte, ergaben die Ermittlungen der Polizisten. Demnach war der junge Mann am frühen Morgen auf gerader Strecke mit seinem Skoda nach links von der Bundesstraße abgekommen und in den Straßengraben gefahren. Nach einer Kollision mit einem Stein hob der Wagen regelrecht ab und krachte in zwei Metern Höhe gegen einen Baum. 

Dabei zog sich der 28-Jährige offensichtlich die Verletzungen zu, mit denen er später angetroffen wurde. Das Unfallwrack blieb im Straßengraben liegen. Um den Unfall, den er vermutlich unter Alkoholeinwirkung verursacht hatte, zu vertuschen, berichtete der Sottrumer von dem Überfall.

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