Sottrum 2030: Erste Planungswerkstatt am 26. August im Heimathaus

Bürgerbeteiligung beginnt

Wie fließt zukünftig der Verkehr durch Sottrum? Auch das ist eine Frage, die das Konzept Sottrum 2030 versuchen wird, zu beantworten. Am 26. August dürfen sich die Bürger einbringen. Archivfoto: Röhrs

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Welche Wege will die Gemeinde Sottrum in Zukunft gehen? Das ist die Frage, die sich derzeit viele in Politik und Verwaltung und im gesellschaftlichen Leben des Ortes stellen. Der Begriff „Sottrum 2030“ ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden. Das Planungsbüro „plan zwei“ aus Hannover ist aktuell dabei, unter diesem Titel ein integriertes Entwicklungskonzept für Sottrum, Stuckenborstel und Everinghausen auszuarbeiten. Am Montag, 26. August, haben Einwohner die Gelegenheit, sich aktiv am Prozess zu beteiligen. Dann lädt das Büro zur ersten Planungswerkstatt in das Heimathaus ein.

Das Entwicklungskonzept soll im kommenden Frühjahr vorgestellt werden. Bis dahin soll es noch einige „Bausteine geben, die in der Öffentlichkeit sichtbar sind“, so Dr. Ulrich Berding, Projektleiter bei „plan zwei“ vor einigen Wochen gegenüber der Kreiszeitung. Man wolle einen Prozess gestalten, der auch die Gemeindeöffentlichkeit mit einbindet. Die Planungswerkstatt am 25. August ist somit erst der Auftakt. Bis Ende des Jahres soll es mehrere Möglichkeiten geben, sich zu beteiligen.

Bei der Planungswerkstatt interessieren sich die beteiligten Ingenieure zunächst für folgende Fragenkomplexe: Was gefällt den Sottrumern an ihrer Gemeinde – und was nicht? Was kann besser werden – und was kann so bleiben? Wie soll Sottrum sich in Zukunft entwickeln? Und welche Themen sind den Einwohnern besonders wichtig? Grundsätzlich seien viele Themenfelder bei Sottrum 2030 zu betrachten, heißt es: Wohnen und Siedlungsentwicklung, Arbeit und Wirtschaft, Verkehr und Mobilität, Freiraum und Umwelt sowie Ortsbild und lokale Identität.

„Sottrum ist für viele ein Ort, den sie nicht gerne verlassen wollen – im Gegenteil“, so Berding Ende Juli. Schwierigkeiten und Probleme dürfe man bei der Planung aber nicht ignorieren. „Das ist ja die Aufgabe, da genauer hinzugucken. Aber Qualitäten und Potenziale gibt es eben auch. Und die liegen maßgeblich in den verschiedenen Akteuren und handelnden Menschen in Sottrum.“

Das integrierte Entwicklungskonzept Sottrum 2030 soll Ziele und Leitlinien der Entwicklung der Gemeinde für die kommenden Jahre benennen und so einen Handlungsrahmen für anstehende Planungen bieten. Die Planungswerkstatt am 26. August beginnt um 18 Uhr. Bei Fragen gibt es mehrere Möglichkeiten, mit den Planern in Kontakt zu treten – sowohl telefonisch unter 0511 /27949547 als auch per E-Mail an sottrum2030@plan-zwei.de. Zudem gibt es eine Website rund um das Konzept und die nächsten Schritte: www.sottrum-2030.de.

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