Baustelle in Ahausen geht gut voran

K205: Brücke ist fast fertig

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Die Brücke „Auf dem Adel“ nimmt langsam Formen an. Die Bauarbeiten sollen im August abgeschlossen sein.

Ahausen - Fast fertig präsentiert sich die Brücke der Kreisstraße 205, die „Auf dem Adel“ in Ahausen über die Bahnstrecke Rotenburg-Verden führt. Bis auf den Asphalt und die Schutzeinrichtungen ist alles fertiggestellt. Laut Landkreis werden die Bauarbeiten voraussichtlich Mitte bis Ende August abgeschlossen sein.

Damit liegt die Verwaltung noch im Zeitplan, wie sie mitteilt. Ursprünglich, laut Pressemitteilung vom vergangenen Jahr, war Ende Juli angestrebt worden. Christine Huchzermeier, Pressesprecherin des Landkreises, zum Endspurt: „Die fehlenden Anschlussbereiche sind gemäß des Bauzeitenplanes ausgeschrieben und an ein ansässiges Straßenbauunternehmen vergeben. Noch im Juni wird mit der Fertigstellung der Straßenanschlüsse begonnen.“ Das heißt, die gesamte Baumaßnahme an der Brücke soll Mitte bis Ende August abgeschlossen sein.

Notwendig wurde der Neubau, weil das alte Bauwerk marode und nicht mehr voll tragfähig war. Außerdem entsprach sie gemäß Landkreis nicht mehr den heutigen Anforderungen des Straßenverkehrs. Da die Bahn einen zweigleisigen Ausbau für die Strecke plant, ist ein größerer Höhenabstand zwischen Schienen und Brücke notwendig. Deshalb musste die aktuelle Brücke nicht nur höher gebaut, die vorhandene Kreisstraße musst ebenfalls mit ihrer Fahrbahnhöhe angepasst werden. Zeitgleich zum Brückenneubau erneuert die Deutsche Bahn die Oberleitungen und -masten auf diesem Streckenabschnitt. Da dafür immer wieder der Bahnverkehr eingestellt werden musste, sah der Landkreis den „idealen Zeitpunkt“ für den Brückenneubau.

8 000 Kubikmeter Boden wurden in den vergangenen Monaten ausgehoben und gelagert, teilt Huchzermeier mit. 5000 Kubikmeter wurden wieder verbaut, 3000 Kubikmeter mussten durch „wiedereinbaufähigen“ Boden ersetzt werden. „Weiterhin mussten zusätzlich etwa 2000 Kubikmeter Füllmaterial durch Veränderung der Bauwerksgeometrie eingebaut werden.“

Auf die Frage, welche besonderen Herausforderungen dieses Bauvorhaben mit sich brachte, erklärt Huchzermeier: „Das waren die strengstens vorgeschrieben und penibel einzuhaltenden Sperrpausen der Deutschen Bahn, um das alte Bauwerk abzureißen und um Arbeitsschritte zum Neubau gemäß des Baufortschrittes zu koordinieren, da auch während der gesamten Maßnahme der Zugverkehr aufrechterhalten werden musste.“ Die Planungen dazu und für einen lückenlosen Bauzeitenplan hätten weit vor dem Beginn der Arbeiten begonnen. Sie seien ohne Ausnahme auch während der Bauphase umgesetzt worden. „Eine weitere Herausforderung waren die äußerst schwierigen Bodenverhältnisse durch sehr hoch anstehendes Grundwasser im Bereich des Bauwerkes.“

Abschließend sagt Huchzermeier: „Die Kosten des Bauwerks werden sich im genannten Kostenrahmen bewegen.“ Veranschlagt hatte der Landkreis 480 000 Euro. Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 2,71 Millionen Euro belaufen. Die Bahn trägt davon etwa 1,37 Millionen und das Land Niedersachsen rund 870.000 Euro.

Von Bettina Diercks

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