Rauchsäule weithin sichtbar

Brand zerstört Wohnhaus in Horstedt

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Durch Feuer und Löschwasser wurde das Haus unbewohnbar gemacht.

Horstedt - Ein Feuer hat am späten Mittwochnachmittag in Horstedt bei Sottrum ein Einfamilienhaus komplett zerstört.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches fünf Personen, darunter vier Kinder, in dem Haus auf. Sie konnten sich eigenständig ins Freie retten. Trotzdem mussten drei Personen wegen dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen die Flammen bereits aus zwei Seiten aus dem Obergeschoss. Eine Rauchsäule war bereits aus mehreren Kilometern zu sehen. Unter schwerem Atemschutz kontrollierte die Feuerwehr die Zimmer nach möglichen Opfern. 

Zeitgleich begann ein umfangreicher Löschangriff aus mehreren Rohren. Von der Rotenburger Drehleiter aus wurden die Dachpfannen mit Wasserdruck zertrümmert, um an die Glutnester im Dachstuhl zu gelangen. Das Gebäude wurde durch die Flammen im Obergeschoss sowie durch Qualm und Löschwasser im Erdgeschoss völlig zerstört.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstag geht die Polizei davon aus, dass der Brand im Bereich der Küche ausgebrochen ist. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt.

Insgesamt waren 85 Feuerwehrleute mit 16 Fahrzeugen sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

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