„Rock den Georg“:

Ensemble „Wildes Blech“ spielt in Sottrumer Kirche

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Ellen und Carolyn Cordes sowie Benjamin Faber freuen sich auf ihr erstes großes Konzert in Sottrum.

Sottrum - Von Bettina Diercks. Poppig und rockig geht es am Sonntag, 29. Oktober, in der St.-Georg-Kirche zu Sottrum zu. Das großformatige Brass-Ensemble „Wildes Blech“ gestaltet erstmalig in der Wiestegemeinde ein ganzes Konzert. Den Hauptakt bei „Rock den Georg“ übernimmt das Blechblas-Ensemble, den Inhalt des halbstündigen Gastauftrittes verrät Leiter Benjamin Faber nicht. Der Eintritt zum Konzert ist kostenlos.

Ein bisschen geheimnisvoll bleibt, was ab 17 Uhr geboten wird. Werke von Rammstein, Metallica und Deep Purple werden dabei sein. Nach „Sonne“ (Rammstein) und „Smoke on the water“ (Deep Purple) hat das Ensemble allerdings neue Werke dieser Bands einstudiert. „Insgesamt spielen wir etwa zehn Stücke. Den Großteil davon haben wir in diesem Jahr erarbeitet.“ So viel verrät Faber, der 2016 „Wildes Blech“ als Experiment startete. Mittlerweile hat er gut 40 Instrumentalisten in seinem Projekt. „Erstmalig sind Querflöte und Klarinette dabei“, freut sich Berufsmusiker Faber.

Gestärkt werden die Zuhörer am 29. Oktober nicht nur durch „außergewöhnliche Musik mit außergewöhnlichen Musikern in außergewöhnlichem Ambiente“ – so heißt es im Flyer. Die St.-Georg-Stiftung hält an dem Abend Getränke und Snacks bereit, um gestärkt und voller Energie bis zum Finale durchzuhalten.

Einiges hat sich verändert, seit Gründung von „Wildes Blech“. Die ehemals reine Bläsertruppe verfügt mittlerweile über je einen Schlagzeuger, Gitarristen und Bassisten. „Gitarre und Bass lassen sich ja noch kompensieren, aber Schlagzeug? Das ist schlecht. Deshalb melde ich mich als erstes bei ihm, wenn wir eine Konzertanfrage haben“, erzählt Faber.

„Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“

Schlagzeug als Rhythmusinstrument ist quasi die Leitlinie für die Musiker. „Wenn er da ist, können die anderen nicht mehr an mir vorbeispielen“, sagt der musikalische Leiter, der als Dirigent wirkt. „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“, ergänzt lachend Ellen Cordes, die ihm Organisatorisches abnimmt. Sie selbst ist musikalisch nicht mehr aktiv. „Mir gefällt die Musik einfach, die ist total gut, das macht total Laune“, sagt Cordes, deren Tochter Carolyn Trompete bei „Wildes Blech“ spielt. „Mir macht das einfach super viel Spaß. Das ist das krasse Gegenteil zum Chorälespielen“, sagt Carolyn Cordes, die sonst im Posaunenchor der Kirchengemeinde aktiv ist. „Man kann einfach mal richtig reinblasen.“

Faber: „Dadurch entsteht so eine Art Wechselwirkung bei den Bläsern. Die sagen, dass sie sich freuen, mal richtig Gas geben zu dürfen.“ Auf die Qualität des Könnens wirkt sich das Wechselspiel laut des Waffensener Berufsmusikers ebenfalls aus. „Es tut gut, sich mal nicht zurückzuhalten. Laut tut auch den leisen Tönen gut.“

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