Gemeinde setzt Verkehrsberuhigungen um

Auf dem Weg

Kaputte Baumkronen oder zerfahrene Grünstreifen – die Anwohner am Neuenlander Weg haben sich noch im Frühjahr und Sommer immer wieder über solche Bilder ärgern müssen. Die Situation hat sich entspannt. Archivfoto: Witte

Sottrum - Von Farina Witte. Lastwagen, die sich verfahren, und Abkürzungen durch Wohnstraßen nehmen, um in das Sottrumer Gewerbegebiet an der A1 zu gelangen – das waren Bilder, über die die Anwohner besonders an der Alten Dorfstraße, der Feldstraße sowie auch am Neuenlander Weg in Stuckenborstel lange zu beklagen hatten. Aber die Situation scheint sich in einigen Punkten entspannt zu haben.

Schon während der vergangenen Gemeinderatssitzung im Sommer, in der es um die Sperrung der Feldstraße ging, hatten sich viele Anwohner der betroffenen Straßen eingefunden und ihren Unmut kundgetan. Für die Alte Dorfstraße waren nach einer Messung der dort gefahrenen Geschwindigkeiten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorgesehen. Diese sind nun umgesetzt worden. Dort ist die Straße einmal vor dem Ende der Wohnbebauung sowie im Bereich des Bolzplatzes verengt worden. „Vor zehn Tagen sind die Arbeiten abgeschlossen worden“, berichtet Gemeindedirektor Holger Bahrenburg. Seitdem habe er bereits Rückmeldungen bekommen, wonach die Autofahrer mit angepassterer Geschwindigkeit unterwegs seien.

Was den Neuenlander Weg und den Flörkendieksweg in Stuckenborstel betrifft, sind in der Sitzung im Sommer allerdings keine konkreten Maßnahmen beschlossen worden. Aber der Gemeinde war das Problem bekannt, und seitdem war eine dortige Interessengemeinschaft der Anwohner regelmäßig im Austausch mit den Anwohnern. „Es ist schon besser geworden“, kann Thomas Hotze von der Interessengemeinschaft berichten. In den vergangenen zwei Wochen habe es weniger Fälle von ärgerlichen Verkehrsverirrungen gegeben. So sei Ende Oktober der gesamte Bereich Flörkendieksweg ab Abzweigung zum Neuenlander Weg sowie von Reeßum kommend für den Auto- und Lkw-Verkehr durchgängig gesperrt worden. Das habe zu einer deutlichen Entlastung und weniger durchfahrender Autos geführt. Lkw-Fahrer haben allerdings zunächst weiterhin den Weg durch das Wohngebiet zum Gewerbegebiet gewählt, berichtete Hotze. „Die Sperrung im Bereich des Neuenlander Weges ist auch Google mitgeteilt worden“, erklärt Bahrenburg. Vermutlich auch dadurch habe sich die Situation entspannt. Weniger Lastwagen hätten sich laut Hotze in den vergangenen Tagen dorthin verirrt.

Einzig bei der Ausschilderung zum Gewerbegebiet sehen die Anwohner nach wie Nachbesserungsbedarf: Das Verkehrsleitsystem fehlt noch. Es ist aber bei der Verdener Straßenbaubehörde beantragt worden. „Das wird wohl noch eine Zeit dauern“, weiß Hotze, nachdem Gemeindedirektor Holger Bahrenburg ihm Auskunft erteilt hatte. Die Beschilderung, die Lkw die Durchfahrt in der Feldstraße, der Alten Dorfstraße – dort nur teilweise – und dem Neuenlander Weg untersagt, steht überall und das auch an den richtigen Stellen. „Ich hätte es gerne schon früher fertig gehabt“, zeigt sich der Gemeindedirektor erleichtert.

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