Positive Zwischenbilanz beim Sottrumer Stadtradeln: Schon rund 31 800 gefahrene Kilometer

Auch die Kurzstrecke zählt

Seit anderthalb Wochen läuft das Stadradeln in Sottrum. Auch Sandrina Lienhop von der Verwaltung macht mit.
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Seit anderthalb Wochen läuft das Stadradeln in Sottrum. Auch Sandrina Lienhop von der Verwaltung macht mit.

Sottrum – Es komme vor allem auf die kurzen Strecken an. Kirstin Taberski muss ein wenig Schmunzeln. Die Klimaschutzbeauftragte und Organisatorin des Stadtradelns in der Samtgemeinde Sottrum selbst bleibt bei der eigenen Kilometerleistung wohl hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. 14 Kilometer mit dem Rad sind in den vergangenen anderthalb Wochen zusammengekommen, meistens Dienstfahrten innerhalb des Dorfes. „Für mich ist es gar nicht so wichtig, dass die Menschen viele Kilometer mit dem Rad fahren“, sagt sie. „Wichtiger ist, dass sie das Rad als Ersatz für kurze Strecken entdecken.“

Dennoch, die Zwischenbilanz zur Halbzeit des ersten Stadtradelns in der Samtgemeinde kann sich sehen lassen. Seit dem 5. September haben bis Dienstag rund 340 Teilnehmer, mehr als 31 800 Kilometer gefahren. Die Aktion endet am Freitag, 25. September. Die „Runde einmal um den Erdball“ von 40 000 Kilometern, die gerne von Stadradel-Kommunen wie etwa Rotenburg beim ersten Mal als Ziel ausgerufen wird, scheint in greifbarer Nähe zu sein. Zumal es zuletzt laut Taberski nochmal einen Sprung bei den Anmeldungen gegeben habe. Innerhalb weniger Tage hat sich die Zahl der Angemeldeten von unter 400 auf rund 430 gesteigert. Nur zählen davon noch nicht alle als aktiv, dafür müssen sie mindestens einen Fahrrrad-Kilometer gemeldet haben. Taberski vermutet, dass das gute Wetter für den Anstieg verantwortlich ist. Fünf Tonnen Kohlenstoffdioxid konnten mittlerweile eingespart werden.

Was vielleicht noch fehle, sei das Feedback. Taberski hatte eigentlich damit gerechnet, Hinweise und Verbesserungsvorschläge für das Radfahren zu bekommen. In dieser Erwartung wurde sie allerdings enttäuscht. Gemeldet sind mittlerweile 38 Teams, die sich mehr oder weniger auf alle Mitgliedsgemeinden verteilen. In ihnen gebe es mittlerweile einen kleinen Wettkampf, wer wohl am meisten Kilometer gefahren ist – auch im Rathaus, berichtet sie. Und so ist die Kilometerzahl doch wieder wichtig. Die Bilanz fällt für die Klimaschutzbeauftragte also positiv aus. Sie kündigt an, das Stadradeln in Sottrum in den nächsten Jahren etablieren zu wollen.

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