Arbeiten an dem Dach stehen vor dem Ende / Neue LED-Technik eingebaut

Bad erstrahlt in hellen Tönen

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Auch jetzt legen Patrick Wallbaum (Foto) und sein Kollege Henry Kraft noch nicht die Hände in den Schoß.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Auch wenn bei den derzeitigen Temperaturen wohl kaum jemand an eine Abkühlung im Freibad denkt, werden im Sottrumer Bad nicht die Hände in den Schoss gelegt. In den vergangenen Wochen liefen dort die Sanierungsmaßnahmen auf Hochtouren. „Es war eine sehr gute Entscheidung, die Saison dieses Jahr um zwei Wochen zu verkürzen, damit die Handwerker bereits am 15. September beginnen konnten“, betont Patrick Wallbaum, Kollege von Schwimmmeister Henry Kraft.

Hand in Hand verliefen die Arbeiten von Dachdecker Zbytni, dem Zimmereibetrieb Bischoff und der Firma Schreiber, die sich um die Elektrik kümmerte. Die Planung übernahm Architekt Peter Röndigs. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. So wurde das komplette Dach neu eingedeckt, damit keine Feuchtigkeit mehr durchdringen kann.

„Es wurde ein starkes Gefälle eingebaut, sodass es keine Pfützenbildung mehr auf dem Dach gibt“, berichtet Wallbaum von den Arbeiten. Damit wären mindestens – so vermutet der 32-Jährige – die kommenden zwei Jahrzehnte gesichert.

Während jetzt kein Wasser mehr durch das Flachdach dringen kann, ist dies aber dem Licht ermöglicht worden, denn insgesamt 20 Oberlichter erhellen die darunter liegenden Räume. Zur Helligkeit unter dem Dach trägt auch die hellgraue Farbe bei, die jetzt den 70er-Jahre-Schick mit seinem dunklen Braun überdeckt.

Komplett erneuert wurde ebenfalls die in die Jahre gekommene Beleuchtungsanlage. So sind jetzt energiesparende LED-Lampen Trumpf. Um Licht in den Umkleidekabinen und Sanitäranlagen zu garantieren, wenn es wirklich gebraucht wird, wurden dort Bewegungsmelder angebracht. Außerdem gibt es neuerdings eine beleuchtete Fluchtwegbeschilderung. Die Bauabnahme für alles erfolgt in diesen Tagen. Auch Patrick Wallbaum und Henry Kraft waren nicht untätig. „Durch die Baumaßnahmen konnte vieles erst später unter das Dach zum Einwintern geschafft werden, denn sonst hätte es im Weg gestanden“, so Wallbaum. Auch die Hecke wurde geschnitten, weitere Arbeiten an der Außenanlage ausgeführt sowie Büroarbeiten, wofür während der Saison nur wenig Zeit war, erledigt.

Die Eisdruckpolster wurden schon gleich nach Ende des Badebetriebes angebracht. „Das ist alles wichtig, damit es im Frühjahr flüssiger läuft“, betont der Fachangestellte für Bäderbetriebe. Da kann der pünktlichen Eröffnung am 1. Mai kaum noch etwas entgegenstehen.

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