Viele nutzen das gute Wetter zum Besuch beim Markt an der Wieste

Ansturm erst am Sonntag

Beim Markt an der Wieste gibt es einiges zu sehen: Andre Otterstedt (stehend) und Christian Thede, informieren zum Beispiel über die Ausstattung der Ortsfeuerwehr (l.), Volker Heinze betreut den Tombolastand des Gewerbevereins (oben) und für die Kinder gibt es eine Bastelecke. - Fotos: Woelki

Sottrum - Von Tobias Woelki. Das Wetter? Wie bestellt! Bei Sommer-Temperaturen von 27 Grad feierten die Sottrumer am Wochenende im Ortskern den Markt an der Wieste. Am ersten Tag war der Besuch noch eher verhalten. „Das ist normal. Die Leute kommen meistens am Sonntag“, weiß Volker Heinze, Kassenwart des Sottrumer Gewerbevereins. Und er sollte recht behalten.

Der Sottrumer Künstler und Ex-Bürgermeister Franz Brettmann nutzte die Chance, um seine Bilder in der Scheune auszustellen. Zugleich ließ er sich von Interessierten über die Schulter schauen. „Ich besitze 680 Exponate. Am liebsten male ich Aquarelle, weil ich Ölfarben nicht mehr mag. Die habe ich in den 70er-Jahren verwendet.“ Und er malt alles, was ihm gefällt. „Meistens regionale Motive oder aus der Schifffahrt.“

Vom Tüv Nord stand Thorsten Rekop mit einem Motorradsimulator vor dem Rathaus, eingerahmt von Fahrzeugen örtlicher Autohäuser. „An dem Simulator“, sagte Rekop und zeigte auf den großen Computerbildschirm, „können wir Schaltgetriebe ebenfalls simulieren wie Automatik und Roller.“ Der Nutzer wird auf seiner Fahrt am Bildschirm mit möglichen Unfallsituationen konfrontiert, auf die er reagieren muss.

Einen großen Raum hatte auch die Ortsfeuerwehr Sottrum für ihre Aktionen beansprucht. Sie zeigten Teile ihres Fahrzeugparkes und Historisches wie die erste Sottrumer Motorspritze aus den 30er-Jahren. „Besonders erinnern wir daran, im Ernstfall eine Rettungsgasse freizumachen. Das wird inzwischen zu einem Problem“, so Ausbilder Andre Otterstedt. Nebenan im Rathausgarten übernachtete die Jugendfeuerwehr im Zweitages-Zeltlager.

Markt in Sottrum

Motorradrennfahrer Timo Bürkle und Sonja Dreyer warben für das Sandbahnrennen am 3. Juli in Mulmshorn. An seiner einzylindrischen Maschine erklärte Bürkle, der für den MSC Schwarme startet: „Ich bin auf der Langbahn zuhause. Tiefe Bahnen wie in Scheeßel mag ich.“ Und Dreyer meinte: „Unser Sport ist umweltfreundlich. Wir fahren mit Methanol.“

Für ihr Computermuseum in Visselhövede machten Marcus Dachsel und Detlev Kelm eifrig Werbung. Warum ein Computermuseum? „Weil sich die Technik so schnell ändert und wir das zeigen wollen“, so Dachsel. Am Samstagabend trat dann das Nena-Double Simone Bartel vor mehr als 100 Gästen auf, allerdings später als angekündigt.

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