Ahauser prüfen ihre Optionen

Waffensener Weg soll langfristig ausgebessert werden

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Der Waffensener Weg bei Ahausen und sein sogenanntes Bankett sind in einem schlechten Zustand. Der Gemeinderat hat nun darüber beraten, wie man in dieser Sache weiter verfahren will. 

Ahausen - Von Matthias Röhrs. Ausbessern oder neu machen? Der Ahauser Gemeinderat hat sich am Montagabend mit dem Waffensener Weg beschäftigt. Eigentlich stand lediglich sein im Fachjargon als Bankett bekannter Seitenbereich auf der Tagesordnung. Doch bevor man in den wirklich investiert, werden die Ratsmitglieder zunächst überlegen, ob oder wie man die ohnehin mit Schlaglöchern und Baumwurzeln durchsetzte Fahrbahn saniert. Eine Entscheidung, die der Rat jetzt noch nicht abschließend treffen wollte.

Stattdessen einigten sich die Politiker darauf, den rund 950 Meter langen Seitenbereich von Ahausen aus kommend links auszubessern und sein Profil wieder herzustellen. Damit soll wieder sichergestellt werden, dass dort das Regenwasser vernünftig ablaufen kann. Dabei verzichtet man allerdings vorerst auf eine komplette Erneuerung, die bis zu 200 Tonnen Mineralgemisch und eine Investition zwischen 10 800 und 13 700 Euro erfordert hätte. In dieser Rechnung ging man aber von einem zwei Meter breitem Bankett aus. Tatsächlich wäre er aber nur etwa einen bis 1,2 Meter breit, so Robert Abel (POP).

Neue Fahrbahn soll es nicht geben

Nach dem Beschluss, den der Rat nun gefasst hat, soll die Gemeindeverwaltung Angebote einholen, was eine Ausbesserung der eigentlichen Straße kosten würde. Diese ist in einem maroden Zustand. Ratsherr Jörg Küsel (CDU) warf daher die Frage auf, was generell mit dem Waffensener Weg geschehen soll. Wenn man ihn im kommenden Jahr, so seine Argumentation, eh neu mache, brauche man jetzt kein Geld mehr in die Hand nehmen. Nach erster Kostenschätzung würde eine neue Fahrbahn rund 100 000 Euro kosten.

Eine Logik, der der Rat folgen konnte, allerdings wurde während der Diskussion auch deutlich, dass eine neue Fahrbahn nicht wirklich gewünscht ist. Die Ratsfrauen und -herren befürchten dadurch ein höheres und schnelleres Fahrzeugaufkommen. „Die marode Straße minimiert den Verkehr“, sagte beispielsweise Grünen-Politiker Dirk Grieger.

Trotzdem, so ganz im derzeitigen Zustand will auch der Gemeinderat den Waffensener Weg nicht belassen. Schlaglöcher und Wurzelaufbruch von unten machen der Straße zu schaffen. Die favorisierte Lösung ist daher, die betroffenen Stellen aufzufräsen und danach zu verdichten. So wie es bereits mit dem Süderwalseder Weg geschehen ist – mit zufriedenstellendem Ergebnis, so Bürgermeister Claus Kock (CDU). Dort hätten die Arbeiten seinen Worten nach für 300 Meter 4 300 Euro gekostet. Rechnet man das auf den in der Debatte stehenden Abschnitt des Waffensener Weg hoch, kann die Gemeinde mit Kosten von circa 13 000 Euro rechnen.

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