Beratung über mehrere Projekte

Ahausen: Waffensener Weg wird gefräst

Ein Schlagloch. Im Hintergrund eine Gruppe Menschen und einige Autos
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Eine neue Asphaltschicht bekommt der Waffensener Weg bei Ahausen nicht. Dennoch möchte die Gemeinde angesichts des schlechten Zustands der Straße etwas unternehmen.

In Ahausen stehen mehrere Projekte an. Die Gemeinde hat den Plänen entsprechend eine Bereisung durchgeführt.

Ahausen – Sicher, im Rat werden Beschlüsse gefasst, doch die entscheidenden Wegweiser sind die Ausschüsse. Samstag hatte Wegemeister Robert Abel (PoP) zur Bereisung der Gemeinde eingeladen. Abel sitzt außerdem dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Bau, Wegeplanung und Friedhof vor. Die Themen im Einzelnen:

Sicherheit am Mehrzweckgebäude

Nach acht Jahren erstmals wieder in Augenschein genommen wurde der Außenbereich am Mehrzweckgebäude in Eversen, wo der Ausschuss tagte. Dabei entdeckten die Anwesenden ein paar Bäume am Parkplatz, die aufgrund der Verkehrssicherheitspflicht gefällt werden müssen. Bei einer umfangreichen Lagerung von Laub und Gartenabfällen soll geprüft werden, ob der Eigentümer den Haufen entfernen muss. Der Aufgang zur Tribüne und das Bauwerk selbst sollen durch den Gemeindemitarbeiter freigeschnitten und von Laub befreit werden.

Siedelt der Bauhof um?

Außerdem wurde überlegt, ob sich der Bauhof auf dem Gelände ansiedeln lässt. Derzeit stellt Gemeinderatsmitglied und ehemaliger Bürgermeister Claus Kock (CDU) auf seinem Privatgelände eine Scheune zur Verfügung, damit der Gemeindeschlepper unterkommt. Das Kommunalfahrzeug soll in absehbarer Zeit ersetzt werden. „Der ist abgängig und zu klein für die anfallenden Arbeiten“, sagte Bürgermeister Rainer Henke (CDU). Überlegt wird, den künftigen Schlepper mit Kehrmaschine und Gerätschaften für den Winterdienst auszustatten.

Neues vom Waffensener Weg

In Ahausen wurde der Dauerbrenner Waffensener Weg erörtert. Geplant ist, den äußerst sanierungsbedürftigen Straßenabschnitt abzufräsen, das Material zu zerkleinern und nach Beprobung auf Unbedenklichkeit wieder aufzubringen. Eine erneute Asphaltierung soll nicht erfolgen. Laut Henke denkt Waffensen über das gleiche Vorhaben nach. Stand derzeit, wird das Vorhaben etwa 53 000 Euro kosten.

Parkplatz an der Ahauser Mühle

Stefanie Westhof, Eigentümerin der Ahauser Mühle, hat jüngst im Rat um eine Lösung gebeten, was die Parksituation in der Mühlenstraße angeht. Am Wochenende werden Landschafts- und Naturschutzgebiete in Mühlennähe geradezu überschwemmt von Spaziergängern. Der Ausschuss wird dem Rat vorschlagen, an der Kreuzung am Hellweger Kirchweg einen offiziellen Parkplatz einzurichten. Neben dem öffentlichen Weg verfügt die Kommune dort über ein Stück Wald. Etwa 15 Parkplätze könnten dort entstehen. Die Fläche müsste geschottert werden.

Kita, Baugebiete, Gewerbe und Gehwege

Kurz angesprochen wurden Kindergarten, Gehwege, Gewerbe und Baugebiet. Für Letzteres soll im Januar die Ausschreibung für die Erschließung raus. Ein Ahauser Betrieb würde gerne eine Halle bauen, das Projekt soll eventuell auf der Schafweide an der Hellweger Straße entstehen. Die Gehwege sind zum Teil in einem schlechten Zustand, beispielsweise in der Hauptstraße zwischen den Einmündungen Mühlenstraße und Am Felde. Kosten sollen ermittelt und nach und nach die Wege erneuert werden. Da eine Erweiterung des Kindergartens ansteht, wird eine Gruppe während der Bauphase in einen Container umziehen, der voraussichtlich neben der Blockhütte auf dem Spielplatz errichtet wird.

Buschstreifen als Altlast

Schon länger beschäftigt den Rat eine kommunale Altlast in Form eines keilförmigen Buschstreifens. Er liegt zwischen dem Baugebiet „Hinter den Höfen“ und „Altes Dorf“ und war ursprünglich als Ausgleichsvorhaben und Windschutz für das erstgenannte Baugebiet gedacht. Bei weiteren Planungen wurde dem Streifen nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt. Der eine oder andere Anwohner wünscht sich, dass alles einmal zurückgeschnitten wird. Bei der Begehung gut zu erkennen: Ein paar Anrainer nutzen den Streifen einfach mit. Die Gemeinde hat den Anliegern den jeweils hinter dem Grundstück liegenden Abschnitt zum Kauf angeboten. Mit mäßigem Erfolg. Doch sinnvoll lösen lässt sich die Situation nur, wenn alle kaufen oder der Streifen geräumt ist, damit dort händische Pflegearbeiten vorgenommen werden können. Die Anlieger sollen jetzt aufgefordert werden, ihr auf das Gemeindeland ausgelagertes Material wegzuräumen. Außerdem soll der Verkauf noch mal vorangetrieben werden.

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