Abschlussjahrgang des Gymnasiums lässt Schriftzug mit Pflastersteinen entstehen

Schüler zeigen ihr handwerkliches Können

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Ferdinand Pals (v.l.), Lars Ruschmeyer, Melanie Bobeth, Burkhardt Werner vom Förderverein, Sebastian Loss und Christoph Allermann arbeiten an dem Schriftzug.

Sottrum - Ganz nach dem Vorbild amerikanischer Highschools prangt jetzt ein gepflasterter Schriftzug vor dem Sottrumer Gymnasium. Angelegt haben diesen die Schüler des Abschlussjahrganges. Sie hatten das „sinnvolle Seminarfach Wohn- und Lebensraum Schule“, im zwölften Jahrgang, so Schulleiter Ferdinand Pals. Die Schüler müssen lachen.

Dennoch: Christine Wiggers, Melanie Bobeth, Christoph Allermann, Sebastian Loss und Lars Ruschmeyer haben das Projekt entwickelt, und im Dezember dem Schulvorstand vorgestellt. Der war einverstanden mit dem Ergebnis zum Thema der Arbeitsgruppe: „Verschönerung des Außenbereichs der Schule“. Eine Umsetzung des Projektes im Winter war aber nicht möglich. „Jetzt haben sie gezeigt, dass sie nicht nur geistig etwas können, sonder auch handwerklich“, lobt Pals.

Grundidee der Schüler: „Ein sichtbares Zeichen für die Schule, ein Willkommensgruß für alle Gäste, ähnlich, wie es in amerikanischen Highschools üblich ist.“ Zusammen mit Schulträger und Bauhof packen die Abiturienten an. Selbst schaffen sie das Material herbei, kümmern sich um die Finanzierung und legen Hand an. Die Ziegel für den Schriftzug schneiden sie selbst zu, gesponsert hat sie der Baustoffhandel Rathsmann aus Rotenburg.

Zehn Trennscheiben benötigen sie für das Schneiden der Ziegel. Die Kosten übernimmt der Schulvorstand. Den Mutterboden für den Wall karrt Christoph Allermann mit dem Schlepper herbei. Bislang haben Sebastian Loss und Christoph Allermann alle benötigten Gelder ausgelegt. Eine Finanzspritze gibt es vom Förderderverein des Gymnasiums.

Pals: „Das ist vorbildliches Engagement von Schülern für die Schule, das viel Zeit, Energie und Geduld beansprucht hat.“ Für den Direktor ein Indiz für die Identifikation mit der Schule. „Für mich sind das vorbildliche Abiturienten, die vor ihrem Abschied ein konkretes Werk hinterlassen.“ Laut Pals soll an der Morgenstern-Grundschule in ähnlicher Bauweise ein Namenszug entstehen.

bd

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