Niemand verletzt 

Zwei Fahrzeuge gehen auf A1 in Flammen auf 

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Der Wagen einer Diepholzerin brannte trotz Einsatzes der Feuerwehr Sittensen vollständig aus. 

Sittensen - Mit gleich zwei Pkw-Bränden hatten es Polizei und Feuerwehr am Freitag auf der A1 zu tun. Beide Vorfälle hatten eine vorübergehende Vollsperrung zur Folge. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt, teilt die Polizei mit. 

Der erste Brand erreignet sich gegen 16.40 Uhr. Ein 38-jähriger Bremer war mit seinem Auto auf der A1 zwischen der Anschlussstellen Bockel und Stuckenborstel in Fahrtrichtung Bremen unterwegs. Dabei bemerkte er plötzlich einen dumpfen Knall und Rauchentwicklung aus dem Motorraum. Als er auf dem Seitenstreifen anhielt, schlugen schon die Flammen aus dem Motorraum. Die Feuerwehren aus Elsdorf und Gyhum konnten ein vollständiges Ausbrennen des Pkw nicht verhindern.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten wurde eine vorübergehende Vollsperrung eingerichtet. Dadurch bildete sich ein Rückstau von bis zu acht Kilometern Länge. Die Fahrzeuginsassen konnten den Wagen rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

In stehendes Auto gefahren 

Kurze Zeit später gegen 17.05 Uhr ereignete sich auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Sittensen und Heidenau in Fahrtrichtung Hamburg ein weiterer Pkw-Brand infolge eines Verkehrsunfalles. Eine 24-jährige Frau aus dem Landkreis Diepholz blieb aufgrund eines technischen Defekts mit ihrem Wagen auf dem zweiten Überholfahrstreifen liegen. Der 39-jährige Fahrer eines nachfolgenden Pkw aus Kiel erkannte das stehende Kraftfahrzeug zu spät und fuhr auf das Heck auf. Anschließend schleuderte er gegen den Sattelzug eines 36-jährigen Rumänen, welcher auf dem ersten Überholfahrstreifen fuhr. Der Pkw der Diepholzerin ging durch die Kollision in Flammen auf und brannte trotz Einsatzes der Feuerwehr Sittensen vollständig aus. 

Mittels einer Wärmebildkamera überprüfen die Einsatzkräfte, ob der Brand vollständig abgelöscht ist. 

Für die Lösch- und Bergungsarbeiten sowie die Fahrbahnreinigung wurde eine vorübergehende Vollsperrung und spätere Teilsperrung eingerichtet. Dadurch bildete sich ein Rückstau von bis zu zwölf Kilometern Länge. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 53.000 Euro.

mke

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