Drei Verletzte und hoher Sachschaden bei vier Vorfällen am Donnerstagabend

Serie von Unfällen auf der A1

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Mediengruppe Kreiszeitung

Sittensen - Die Autobahnpolizei Sittensen hatte am Donnerstagabend alle Hände voll zu tun. Innerhalb von nur einer Stunde kam es zu vier Verkehrsunfällen auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, es entstand zudem ein hoher Sachschaden, heißt es im Polizeibericht.

Zunächst kam demnach gegen 17 Uhr eine 60-jährige Fahrerin aus dem Heidekreis beim Auffahren auf die A1 an der Anschlussstelle Stuckenborstel zu weit nach links und touchierte einen auf der Autobahn fahrenden polnischen Sattelzug. An beiden Fahrzeugen gab es hierbei lediglich Sachschaden.

Wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall in Höhe der Gemarkung Hatzte, wobei ein unbekannter Fahrer eines dunkeln Kombi (Audi oder BMW) vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselte und dabei den rückwärtigen Verkehr nicht beachtete. Infolgedessen musste ein 19-jähriger Bremer mit seinem Fahrzeug vom linken auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen und fuhr dabei auf ein dort fahrendes Wohnmobil eines 45-jährigen Plöners auf. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte im weiteren Verlauf gegen einen Sattelzug eines 52-jährigen Lkw-Fahrers aus Papenheim. Bei diesem Unfall zog sich der 19-jährige Bremer leichte Verletzungen zu und musste mittels Rettungswagen in das Krankenhaus nach Zeven verbracht werden. Um den unbekannten Unfallverursacher ausfindig zu machen, bittet die Polizei darum, dass sich Zeugen zu diesem Vorfall bei der Autobahnwache in Sittensen unter der Telefonnummer 04282/594 140 melden.

Für einen weiteren Verkehrsunfall sorgte die Reifenpanne eines Pferdetransporters wiederum im Bereich der Anschlusstelle Stuckenborstel um 17.40 Uhr. Dabei löste sich an dem mit fünf Poloponys beladenen Lkw aus Bremen die Bereifung an der Hinterachse. Das verlorene Rad krachte in einen dahinter fahrenden Wagen eines 58-Jährigen aus Martfeld. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt. Für die Bergung des defekten Fahrzeuges musste der Hauptfahrstreifen für etwa zwei Stunden gesperrt werden, weshalb sich ein Rückstau von etwa drei Kilometern bildete.

Ein weiterer Reifendefekt sorgte schließlich gegen 18 Uhr für den Einsatz mehrerer Rettungswagen sowie der Feuerwehr aus Elsdorf. Im Bereich der Anschlussstelle Bockel geriet ein Wohnmobil aus Bremen aufgrund eines geplatzten Hinterrades ins Schleudern und kippte auf die Seite. Die beiden Insassen, eine 31-jährige Fahrerin und ihr 41-jähriger Beifahrer aus Frankreich, zogen sich dabei diverse Verletzungen zu und mussten durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Für die Bergungsmaßnahmen musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden, sodass sich ein Rückstau von etwa fünf Kilometern Länge bildete.

mk

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