Brennender Holztransporter löst Kette schwerer Unfälle aus

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Der ausgebrannte Sattelauflieger.

Sittensen/A1. - Die brennende Ladung auf einem Sattelzug war am Montagvormittag Auslöser für zwei schwere Verkehrsunfälle, die sich am Ende der nachfolgenden Staus auf der A1 in beiden Fahrtrichtungen ereigneten haben.

Kurz vor 11 Uhr war bei der Polizei Sittensen die Meldung über die Reifenpanne eines Sattelzuges eingegangen, der in Fahrtrichtung Bremen unterwegs war. Der schmorende Reifen entzündete vermutlich die Ladung auf dem Auflieger, so dass das Fahrzeug binnen weniger Minuten in Flammen stand. Da es bei den Löscharbeiten der Feuerwehr zu einer erheblichen Rauchentwicklung kam, mussten beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Am Stauende, das sich aus Richtung Hamburg in Höhe der Anschlusstelle Hollenstedt aufgebaut hatte, fuhr ein 60-jähriger Niederländer gegen 12.40 Uhr auf einen stehenden Lkw auf. 

Der Mann wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der 60-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen. Auf der Gegenfahrbahn ereignete sich dann gegen 14.30 Uhr ein ähnlich schwerer Auffahrunfall. Ein 45-jähriger Fahrer eines Volvo-Geländewagens hatte das Stauende ebenfalls zu spät erkannt und war ungebremst unter einen Satteltzug gefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw auf einen Transporter aufgeschoben. Der 45-jährige Fahrer aus Ganderkesee wurde mit schwersten Verletzungen in das Rotenburger Agaplesion Diakoniekrankenhaus eingeliefert. Beginnend mit dem Brand des Holztransporters musste die A1 im Verlauf des Tages an mehreren Stellen voll gesperrt werden. 

Die Teilsperrung zwischen Elsdorf und Sittensen in Richtung Hamburg dauert derzeit noch an. Dadurch entstanden kilometerlange Staus auf der Autobahn, den Umleitungsstrecken und in den anliegenden Ortschaften.

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