Basstölpel bezahlt Irrflug von Helgoland bis ins Binnenland mit dem Leben

Ein seltener Fund in Sittensen

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Ein Basstölpel und sein verhängnisvoller Flug weit in das Land hinein.

Sittensen - Der ornithologisch interessierte Spaziergänger, unterwegs zwischen Sittensen und Heidenau, wollte seinen Augen nicht trauen: Auf einem Acker in der Nähe von Herwigshof lag ein toter Basstölpel. Diese gänsegroßen Meeresvögel haben in Deutschland lediglich auf Helgoland Brutkolonien. Ein Basstölpel im Binnenland, ist äußerst selten.

Die Vogelwarte Wilhelmshaven der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rotenburg vermutet, dass sich das Tier verirrt hat oder durch einen heftigen Sturm in das Land „hinein gedrückt“ wurde.

Abteilungsleiter Jürgen Cassier: „Ich habe bei dem Vogel festgestellt, dass er wohl mehrfache erfolglose Versuche unternommen hat, um zu starten.“ Der relativ schwere und behäbige Basstölpel, dessen Nahrung aus Fischen besteht, kam nicht wieder in die Luft und verhungerte.

Im Kreis Rotenburg ist es bereits 1982 zu einem weiteren Basstölpel-Fund gekommen. Wie uns der Rektor der Grundschule Karlshöfen, Volker Kullik, bestätigte, wurde dem studierten Biologen einer dieser Vögel gebracht. bn

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