Autobahn 1 bei Sittensen / Insgesamt knapp 100.000 Euro Schaden

Lkw-Unfall legt die Hansalinie lahm - mehrere Verletzte

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Die Ladung des Getränkelasters verteilte sich teilweise auf der Fahrbahn.
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Niederländischer Lkw
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Der Volvo wurde völlig zerstört

Sittensen - Ein folgenschwerer Unfall hat sich am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Sittensen und Elsdorf ereignet. Bei der Kollision eines Autos mit zwei Sattelzügen wurden die Insassen zum Teil schwer verletzt. Kurze Zeit später übersah ein Lkw das Ende des Rückstaus und raste in einen stehenden Getränkelastzug.

Laut Polizei wechselte der Fahrer eines Sattelzuges um kurz vor 6 Uhr in Höhe der Gemeinde Groß Meckelsen die Spur, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Der 49-jährige Fahrer eines nachfolgenden Volvo musste ausweichen. Dabei geriet sein Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit zwei auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Sattelzügen. Anschließend krachte der Volvo in die Schutzplanke. Der Fahrer des Volvo und seine 56-jährige Beifahrerin zogen sich zum Teil schwere Verletzungen zu. Außerdem entstand ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Bremen musste kurzfristig gesperrt werden. Dadurch baute sich in kürzester Zeit ein etwa ein Kilometer langer Rückstau auf.

Ein nachfolgender 62-jähriger Kraftfahrer aus Holland bemerkte gegen 6.10 Uhr das Stauende offenbar zu spät und fuhr in den Getränkelastzug eines 56-jährige Fahrers. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Lkw des Niederländers auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, wo der Laster mit einem weiteren niederländischen Sattelzug kollidierte. Ladungs- sowie Fahrzeugteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn und blockierten den Verkehr. Wie durch ein Wunder zog sich der Unfallverursacher nur leichte Verletzungen zu.

Die Autobahnpolizei richtete in Höhe der Anschlussstelle Sittensen eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Bremen ein. Es entwickelte sich ein Rückstau von glücklicherweise nur zwei Kilometern Länge. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 60.000 Euro.

Gegen 9.45 Uhr konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden.

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