Erfolgreiche Tannenbaum-Sammelaktionen in Stuckenborstel und Reeßum

Service für guten Zweck

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Auch der Reeßumer Junggesellenclub sammelte fleißig Weihnachtsbäume ein. ·

Sottrum - REESSUM/STUCKENBORSTEL · Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. Wenn jedoch das Fest vorbei ist, bleiben Kerzen, Lametta und Co. nicht mehr lange an der Tanne. In fast allen Orten der Samtgemeinde Sottrum kümmern sich Vereine um die fachgerechte Entsorgung der ehemaligen Schmuckstücke. Auch in Stuckenborstel und Reeßum konnten die Bürger den Abhol-Service in Anspruch nehmen.

„Wir haben mehr als 60 Bäume eingesammelt“, sagte Tobias Harling, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel. Damit konnte die Anzahl aus dem Vorjahr, als die Aktion nach mehr als 15 Jahren Pause wieder aufgenommen worden war, mehr als verdoppelt werden. Schon im Vorfeld konnten die Bürger Abhol-Coupons für zwei Euro erwerben. „Die meisten Stuckenborsteler haben aber mehr Geld für die Jugendfeuerwehr ins Sparschwein gesteckt“, freute sich Harling.

Mit dem Ackerschlepper, den Heino Küsel nicht nur zur Verfügung stellte, sondern auch fuhr, steuerten die Aktiven die Haushalte im Ort an. Mit Feuereifer waren Tim, Matthias, Hendrik, Lars, Sascha, Marcel, Jan-Ulrich, Christoph, Robin und Kenneth, die von Tobias Harling und Michael Skusa betreut wurden, bei der Sache. Nachdem alle Christbäume auf den beiden Trecker-Anhängern verstaut waren, fuhr Heino Küsel damit zur Grünabfalldeponie nach Taaken. Anschließend waren die Steppkes bei Brigitte Könsen zu Essen und Getränken eingeladen. „Brigitte Könsen unterstützt unsere Nachwuchswehr oft“, lobte der Jugendfeuerwehrwart die ehemalige Gastwirtin.

Über eine Verwendung der Einnahmen aus der gelungenen Aktion ist bereits nachgedacht worden: Da festes Schuhwerk für die Jugendlichen nicht von der Kleiderkammer zur Verfügung gestellt wird, könnte den Mädchen und Jungen mit dem Geld ein Zuschuss gewährt werden.

Auch die Spenden, die der Junggesellenclub in Reeßum erhielt, kommen in voller Höhe einem guten Zweck zugute. „Es sollen Bänke für die Ortsmitte gekauft werden, die von allen Bürgern genutzt werden können“, erklärte Eike Rosenbrock, der zusammen mit Bernd Roling, Cord Schlobohm, Andreas Clemens, Henning Fricke, Tim Wergowski sowie Mirko Wendelken, dessen Trecker wieder im Einsatz war, den ganzen Tag unterwegs war. Wie in Stuckenborstel, so konnte auch bei ihnen die Küche kalt bleiben, denn wie schon in den Vorjahren, waren die Akteure bei Alexander Horn zum Mittagessen eingeladen. Außerdem gab es bei Sonja und Nils Rehra Glühwein. Das heiße Getränk war sehr willkommen, denn nachmittags wollte es gar nicht mehr aufhören zu regnen.

Bereits zum fünften Mal kümmerte sich der Reeßumer Junggesellenclub um die ausgedienten Weihnachtsbäume. In der Vergangenheit profitierten schon die Steppkes vom örtlichen Spielkreis „Wurzelzwerge“, die Kunden der Sottrumer Lebensmittelausgabe „Venezia Markt“ und die Reeßumer Jugendfeuerwehr vom Engagement der jungen Männer. Dieses Jahr kam ein Rekordergebnis von rund 320 Euro zusammen. · ho

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