Vertrag in trockenen Tüchern / David Hofer leistet Freiwilliges Soziales Jahr / SV Schwitschen profitiert

Schule kooperiert mit Sportverein

Arbeiten jetzt eng zusammen: (v.l.) Gustav Stegmann (Vorsitzender des SV Schwitschen), David Hofer und Schulleiter Gerad Dyck.

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE (aki) · Ganz überraschend ist der SV Schwitschen zu einem Kooperationsvertrag mit der Visselhöveder Heidetor-Schule gekommen. Denn David Hofer, der seit August ein freiwilliges soziales Jahr im Bereich Sport in der Hauptschule absolviert, suchte in den vergangenen Wochen einen Sportverein als Kooperationspartner.

Zum einen zur finanziellen Entlastung der Schule, zum anderen, um die Angebote in den Nachmittagsstunden, zum Beispiel um eine Schiedsrichter-Arbeitsgemeinschaft oder Jazz-Dance zu erweitern.

„Für uns ist es selbstverständlich, junge Leute bei ihrem sozialen Jahr zu unterstützen, um sich beruflich zu finden und ihren Werdegang abzustimmen“, befürwortet Gustav Stegmann, Vorsitzender des Sportvereins die Kooperation. Ein weiterer Vorteil für den Verein ist, dass der 20-Jährige auch für Veranstaltungen und Training in Schwitschen eingesetzt werden könnte.

„Wir sind sehr glücklich, David Hofer hier an der Schule zu haben. Er wird in vielen Bereichen wie im Sportunterricht in Arbeitsgemeinschaften und in der Kleingruppenbetreuung eingesetzt“, betont Heidetorschulleiter Gerard Dyck und fügt hinzu: „Wenn das Jahr um ist, weiß er, ob er den Beruf des Lehrers ergreifen möchte oder nicht. Denn hier ist er voll gefordert.“

David Hofer selbst ist sich sicher, eine gute Basis für die Berufsvorbereitung zu haben und wird nach Ende des sozialen Jahres ab August Lehramt studieren.

„Ich habe die zwölf Monate als Zivildienstersatz gewählt, da ich im pädagogischen Bereich tätig sein wollte“, berichtet der Verdener, der in seiner Freizeit Tischtennis spielt. Daher ist er auch in der entsprechenden AG der Realschule am Montagnachmittag bei Wilhelm Maske zu finden. Des Weiteren leitet er eigenständig die drei Sport-Kurse Fitness, Fußball und Basketball an der Schule.

Während des Sportunterrichts steht Hofer ebenfalls seinen Mann und unterstützt die Sportlehrer, die darin eine große Entlastung sehen. „Wenn das Jahr um ist, möchten wir gerne wieder einen Freiwilligen haben“, wünscht sich Dyck, der natürlich auf Anrufe hofft.

Das nächste Projekt, das Hofer mit der an der Schule tätigen Sozialpädagogin Jennifer Niehoff plant, heißt „Bewegte Pause“. „Dabei sollen die Schüler die Möglichkeit nutzen, sich Spiele und Spielgeräte auszuleihen“, informiert der engagierte Sportler.

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