Unrat bei den Scheeßeler Schützen / Altvorsitzender bittet um mehr Rücksichtnahme

Zu viel Müll

Einweg-Masken, die achtlos weggeworfen werden, Müll, der im Aschenbecher landet: So bitte nicht, sagt Altvorsitzender Werner Behrens.
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Einweg-Masken, die achtlos weggeworfen werden, Müll, der im Aschenbecher landet: So bitte nicht, sagt Altvorsitzender Werner Behrens.

Scheeßel – Auf dem Krönungshügel Richtung Parkmöglichkeiten und Tennisplatz auf dem Gelände des Scheeßeler Schützenvereins sind diverse Erdhaufen aufgeschüttet, dazwischen Löcher im Rasen. Hier haben sich Hunde genüsslich ausgetobt. Vor den beiden Bänken dort liegt eine einsame Einweg-Maske auf dem Boden, zwei Meter weiter finden sich im Aschenbecher neben Zigarettenstummeln auch Tetrapacks. Werner Behrens steht nur kopfschüttelnd daneben. Der Altvorsitzende ist genervt, denn die Vermüllung auf dem Gelände hat in den vergangenen Wochen zugenommen.

Und das ist noch vergleichsweise harmlos, standen dort vor einigen Wochen plötzlich sogar drei ausrangierte Gartenstühle. Wohin die verschwunden sind, weiß Behrens gar nicht so genau – nur einen hat er wiederentdeckt, in dem Wäldchen ein paar Meter weiter. Dass mit dem Grundstück anderer so umgegangen wird, kann er nicht verstehen. „Ich lasse meinen Hund ja auch nicht auf anderer Leute Grundstück buddeln“, merkt er an.

Nicht ohne Grund: Sollte durch eines der Löcher einmal jemand stürzen, wäre der Schützenverein mit verantwortlich. Und los ist dort einiges, liegt das Grundstück doch unter anderem direkt an einem der Nordpfade und nicht wenige Spaziergänger kommen dort vorbei. „Das ist ja gar kein Ding, aber uns regen der Müll und die Buddelei auf“, so Behrens. Auch die Kottüten der Vierbeiner seien schon im Aschenbecher gelandet. Ein Mülleimer ist das aber nicht, betont Behrens. Er hatte den weißen Behälter dort aufgestellt, nachdem rund um die beiden Bänke, die er eigenhändig 1991 gebaut hat, immer wieder Kippen verstreut waren. Immerhin das, lobt er, hatte danach ein Ende. „Die Leute werden einfach unachtsamer, unverschämter“, so seine Beobachtung der vergangenen Wochen.

Denn die Vermüllung nimmt nicht nur am Schützenhaus zu. Auch in den umliegenden Wäldern und Feldern würde er das vermehrt bei Spaziergängen beobachten – besonders die weggeworfenen Masken nerven ihn. Der Nachteil dessen, dass die Leute vermehrt in der Natur unterwegs sind. Die Scheeßeler bittet er indes einfach um ein wenig mehr Rücksichtnahme auf dem Gelände des Schützenvereins. „Sie sollten sich verhalten wie in ihrem eigenen Wohnzimmer“, meint er. „Aber das, das gehört sich doch nicht.“

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