Herbstprogramm des Kinovereins findet nicht im Scheeßeler Hof statt

Zeit für große Gefühle– dieses Mal im Theatersaal

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Die Programmflyer sind gedruckt, eine Ersatzspielstätte ist gefunden – nun hoffen Karola Hoffmann (l.) und Anja Schouten von Verein „Kino in Scheeßel“ wieder auf ein großes Publikum. 

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Dramen und Komödien spielten sich schon häufiger im Scheeßeler Hof ab. Dann nämlich, wenn das mobile Kino Filme oft abseits der Massenware auf die Leinwand bringt. 

Seit 13 Jahren schon ist das „Kino in Scheeßel“ eine feste Anlaufstelle für Cineasten aller Altersgenerationen aus dem Beeke-Ort, erspart es ihnen doch weite Wege, um Kinokultur zu erleben. Pünktlich zum Herbst stellen die Macherinnen, Anja Schouten und Karola Hoffmann das neue Quartalsprogramm vor. Das geht dieses Mal an anderer Stelle über die Bühne.

Der Grund: Der Scheeßeler Hof, bisheriger Spielort für die monatlichen Kinotage, wird derzeit von Grund auf saniert. „Der Saal wird uns so wohl nicht vor Ende des Jahres zur Verfügung stehen“, sagt Anja Schouten, die gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin den Kinoverein führt. Also habe man sich auf die Suche nach einer vorübergehenden Ersatzlokalität begeben müssen – und sei auf dem ehemaligen Internatsgelände der Eichenschule schließlich schnell fündig geworden. „Bis Dezember haben wir mit unserem Kino im Theatersaal eine Bleibe finden können“, freuen sich die beiden Verantwortlichen über das Angebot des Gymnasiums. 

Für Hoffmann kommt die Ersatz-Spielstätte einem Gewinn gleich, gerade im Hinblick auf die an Kinder und Jugendliche gerichteten Nachmittagsvorstellungen. Die, meint sie, seien von der Zielgruppe mitunter auch schon mal gemieden worden. „Hier gehen eh viel junge Menschen ein und aus – das könnte auch einen guten Werbeeffekt bewirken“, stimmt Schouten zu. Aber: Spätestens Anfang kommenden Jahres müssen sich die beiden Frauen wohl erneut nach einer Alternative umsehen – schließlich beginnen dann im Saal am Helvesieker Weg die Proben für den nächsten „Theaterfrühling“ der Eichenschule. „Wir sind aber ganz guter Dinge, dass wir bis dahin wieder in den Scheeßeler Hof zurückkönnen“, sagt sie.

Wieder mit Snacks und Getränken

Worauf die Kinobesucher auch in den kommenden Monaten nicht verzichten müssten, seien Snacks und Getränke – auch wenn die nun nicht mehr von einem Gastronomen bereitgestellt würden. „Da haben wir nun selbst für Sorge zu tragen, dass es unseren Gästen an nichts fehlt“, so Karola Hoffmann.

Der erste Filmtag nach der Sommerpause steht am Mittwoch, 13. September an – dann mit dem Jugendabenteuer „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ in der Vorstellung am Nachmittag (ab 16.30 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro) sowie dem britischen Biopic „Florence Foster Jenkins“ (ab 20 Uhr, Eintritt: fünf Euro). Es folgen im Oktober die Streifen„Findet Dorie“ und „Der Staat gegen Fritz Bauer“, im November „Ente Gut!“ und „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ sowie im Dezember „Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“ und „Willkommen im Hotel Mama“.

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