Ortsrat berät über Alternativstandorte

Containerplatz am Jeersdorfer Kreisel muss geschlossen werden

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Seit vielen Jahren schon sammelt sich regelmäßig Müll um die Wertstoffcontainer, die direkt am Jeersdorfer Kreisel stehen.

Jeersdorf - Von Lars Warnecke. Die Wertstoffcontainer am Jeersdorfer Kreisel müssen weg. Darüber war man sich im Ortsrat schon Anfang des Jahres einig. Denn zum einen sei der Containerstellplatz an der Hetzweger Straße (L 131) regelmäßig vermüllt, und zum anderen würden die Altkleidercontainer häufig für die Entsorgung von Müllsäcken genutzt. Doch bevor es zur Auflösung des Stellplatzes kommen kann, muss erst einmal ein neuer Standort gefunden werden.

Auch darüber wurde in der Februar-Sitzung schon ausgiebig diskutiert, allerdings ohne wirklich zu einem konkreten Ergebnis zu kommen. Im Raum stand beispielsweise die Frage, ob man die Container nicht in Scheeßel in unmittelbarer Nähe zu den Verbrauchermärkten, Stichwort: Verursacherprinzip – aufstellen könne. 

Neun Monate später ist noch immer alles beim Alten. Fast jedenfalls. Zwar wurden die Behälter mittlerweile so umgestellt, dass der Bereich von der Straße aus besser einsehbar ist, doch was die Kleidungscontainer betrifft, stehen diese noch immer an Ort und Stelle – so ist es bis jetzt nur bei einer Empfehlung des Ortsrates geblieben, zumindest diese schon einmal zu entfernen.

Ortstrat berät kommende Woche in öffentlicher Sitzung

Und nun kommt die Gemeindeverwaltung ins Spiel: Die hat eine Mitteilung von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erhalten, wonach der Containerplatz grundsätzlich gar nicht an der Landesstraße angebunden sein dürfte, zumal der Platz nicht befestigt sei und Schmutz direkt auf die Fahrbahn im Kreisel gelangen. 

In einer Beschlussvorlage, über die am Donnerstag kommender Woche auf einer öffentlichen Ortsratssitzung (19.30 Uhr im Jeersdorfer Hof) beraten werden soll, heißt es weiter: „Dies werde nicht geduldet und gleichzeitig werde die Gemeinde aufgefordert, die Ein- und Ausfahrt zum Containerplatz mit geeigneten baulichen Maßnahmen kurzfristig zu schließen.“

Noch konnte im Rathaus dafür mit dem Straßenbaulastträger eine Fristverlängerung erzielt werden – doch die Zeit rennt. „Unabhängig von der Mitteilung der Behörde scheint eine Verlagerung des Containerplatzstandortes im Hinblick auf die jahrelangen Erfahrungen als sinnvoll“, formuliert es die Verwaltung. Der Ortsrat solle sich nun Vorschläge für Alternativstandorte überlegen.

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