Hurricane-Festival: Naturschützer nehmen das Gelände unter die Lupe

Wildschutz auf dem Prüfstand

Die Landwirte setzen sogenannte Wildretter ein, bevor beim Mähen der Festival-Flächen schweres Gerät angesagt ist. - Foto: hey

Scheeßel - Vor wenigen Tagen, als für das Hurricane-Festival noch die Wiesen gemäht wurden, war ein ungewohntes Geräusch zu vernehmen. Passanten hörten es vielleicht nur schwach, aber die Bewohner der Wiesen umso lauter. Die Landwirte, die ihre Flächen für das Open Air verpachten, haben sich akustische Wildretter zugelegt.

Nur eine Maßnahme von vielen, um den Naturschutz rund um das Festival zu verbessern. So nahm eine Arbeitsgruppe, vertreten durch den Veranstalter FKP Scorpio, den Nabu Rotenburg, die Jägerschaft Westervesede und die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises, im Rahmen einer Begehung am Dienstagabend einzelne Flächen genauer unter die Lupe. Ihr Fazit: Das Mähen mit den Wildrettern, ein Ergebnis aus der Zusammenarbeit aller Beteiligten, habe dieses Jahr hervorragend funktioniert.

Es sei berichtet worden, dass auch einige weitere Landwirte aus der Umgebung ebenfalls die Wildretter genutzt und diese von den „Hurricane“-Landwirten zur Verfügung gestellt bekommen haben, so Scorpio in einer Mitteilung. „Ein kleiner Erfolg, der dieser Arbeitsgruppe zugeschrieben werden kann.“

Ein Wermutstopfen bleibt aber noch: So hätten einige Flächen nach wie vor nicht von innen nach außen gemäht werden können – aus Gründen der Lage oder maschinenbedingt. Der Veranstalter in seiner Verlautbarung : „Die Arbeitsgruppe hat sich vorgenommen, gemeinsam mit den Landwirten nach Wegen zu suchen, wie man auch diese letzten Flächen wildschonend mähen kann, ohne dem Landwirt seine Arbeit gewaltig zu erschweren oder unzumutbar zu machen.“

Im Grunde genommen – das habe die Begehung bestätigt – würden sich Landwirte als auch Naturschützer das Gleiche wünschen: das Wild rechtzeitig zu vergrämen. - lw

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