42 Aktionen 

Gemeinde Scheeßel zieht nach dem Kinderferienprogramm eine positive Bilanz

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Einen der Höhepunkte im umfangreichen Ferienprogramm der Gemeinde Scheeßel setzten die örtlichen Brandschützer mit einem eigenen Aktionstag.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Sechs Wochen Sommerferien sind vorbei, am Donnerstag geht auch in Scheeßel wieder die Schule los. Für die Gemeinde ein guter Zeitpunkt, um eine Bilanz zu ihrem mit 42 Aktionen bestückten Kinderferienprogramm zu ziehen. Und die fällt überaus positiv aus.

„Kinder, wie die Zeit vergeht!“ Dieser Ausruf dürfte im Fachbereich Ordnung und Soziales dieser Tage des Öfteren zu hören gewesen sein. Denn kaum war das 44. Scheeßeler Ferienprogramm an den Start gegangen, ist es auch schon wieder vorbei. Das lag „am bunten Mix, der für jeden was geboten hat“, sagt Yvonne Neumann und schaut zufrieden unter den Bilanzstrich. Die Verwaltungsmitarbeiterin hat zwar längst nicht alle Aktionen im Alleingang organisiert, bei ihr waren jedoch in diesem Jahr wieder alle Fäden zusammengelaufen.

Die sechs Ferienwochen hatten es aber auch wirklich in sich, dazu lässt man im Rathaus Zahlen sprechen. Von insgesamt 697 Plätzen in den 36 Veranstaltungen mit Teilnehmerbegrenzung seien die allermeisten voll belegt gewesen, so Neumann. „Die Angebote sind in der Regel wirklich gut angenommen worden, auch die sechs Aktionen, bei denen es keine Obergrenze gab.“ Zentral seien freie Plätze gar nicht mehr zu vergeben gewesen, vereinzelt habe es jedoch immer noch welche geben, erklärt die Verwaltungsfrau. Die Zuständigkeit sei aber an die jeweiligen Veranstalter zurückgegangen.

Das Interesse bei den ab Zwölfjährigen lässt nach

Ob für die Kern-Klientel (Kinder von sechs bis zwölf Jahren), für die Minis ab vier oder Maxis, die schon gen Volljährigkeit driften – „wir haben uns wieder bemüht, allen gerecht zu werden“. Konkret bedeutet das: Sowohl bei den vielen Kreativ-Veranstaltungen, beim Kindertheater, bei Ausflugsfahrten, den Schnupperangeboten der örtlichen Vereine, der obligatorischen Badeparty im Beekebad oder dem Kinder-Renner „Junior-Motor-Park“ war ordentlich was los. „Wenngleich wir feststellen, dass das Interesse bei Kindern mit zwölf, 13 Jahren doch schon nachlässt. Womöglich, weil es für diese Altersgruppe irgendwann nicht mehr so cool ist“, sagt Neumann.

„Besonders gern“ denkt sie an die Fahrt zum Hamburger Jump-House mit dem Prädikat „cool“ zurück, an den großen Andrang bei der Naturrallye durchs Jeersdorfer Holz und einer Aktion, bei der Kinder einen ereignisreichen Nachmittag auf dem Bauernhof verleben konnten.

Die gute Belegung der Angebote hat nach ihrer Einschätzung unter anderem mit dem vor einigen Jahren eingeführten Online-Buchungssystem zu tun. „So ist es insbesondere für die Nutzer komfortabler geworden, aber auch für uns Organisatoren im Hintergrund“, sagt Neumann, die auf diesem Wege allen haupt- und ehrenamtlichen Unterstützern, die das Ferienprogramm ihren Worten nach wieder einmal zu einem „tollen Ding“ gemacht hätten, ein großes Dankeschön ausspricht.

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