Monika Peplawska und Conny Feit lassen es spuken

Dieses Haus ist purer Horror

Bereits am Eingang werden die Besucher von unheimlichen Gestalten begrüßt. - Foto: Jürges

Westervesede - Spinnenweben umranken die Grabsteine, Skelette glotzen aus tiefen Augenhöhlen. Auf dem Weg stolpert man sogar über eine blutverschmierte Leiche. Und dann öffnet sich die Tür hinter einer dicken Nebelschwade. Willkommen in der Westerveseder Geistervilla.

Hinter dem Spuk stecken Monika Peplawska und Conny Feit. Schon das fünfte Jahr schmücken sie das Haus an der Westerender Straße mit allerlei Halloween-Dekoration. Vieles ist sogar selbst gebastelt – so zum Beispiel eine Horrorpuppe, die mit aufgeschlitzter Kehle am Tisch sitzt und die Kinder, die auf Süßigkeitenjagd gehen, beobachtet.

„Manchmal haben die Kleinen so viel Angst, dass sie sich nicht einmal bis zur Tür trauen“, berichtet Peplawska. „Einige haben auch schon angefangen zu weinen, weil sie sich so erschreckt haben, wenn die Spinne von der Tür fällt und die Puppen anfangen zu leuchten.“ Die junge Frau klatscht in die Hände. Sofort blitzen die Augen des Skeletts blutrot auf und ein Schrei ertönt. Vier Stunden haben die beiden Freundinnen gebraucht, um das Haus in ein Gruselkabinett zu verwandeln – mithilfe der Nachbarn versteht sich. Doch woher kommt ihre Begeisterung für Halloween? „Wir sitzen gern zusammen. Und irgendwas muss man ja machen“, sagt Conny Feit mit einem verschmitzten Grinsen. „Eigentlich machen wir das nur, um die Bonbons alle für uns zu behalten!“

Das Geisterhaus im Ort fasziniert. Manche Autofahrer halten sogar an, um einen genaueren Blick auf den Friedhof und die Gruselgestalten zu werfen. 

cj

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