Westerholter Eekenkring spielt „Arthur in annere Ümstänn“ noch zwei Mal

Plattdeutscher Publikumskracher

Nina Riepshoff (v.l.), Stefan Klee, Diana Klee, Rita Dittmer, Ingmar Klee, Edith Kirschstein und Ralf Preuß überzeugten das Publikum auf ganzer Linie.
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Nina Riepshoff (v.l.), Stefan Klee, Diana Klee, Rita Dittmer, Ingmar Klee, Edith Kirschstein und Ralf Preuß überzeugten das Publikum auf ganzer Linie.

Westerholz - Einen Premieren-Auftakt nach Maß zauberte die plattdeutsche Theatergruppe „Westerholter Eeken-kring“ am Freitagabend mit dem Schwank „Arthur in annere Ümstänn“ auf die Bühnenbretter des ausverkauften Dorfgemeinschaftshauses.

Stimmung und Begeisterung pur gleich ab Beginn sowie ständiger Szenenapplaus beflügelte die Laienschauspieler. „So haben wir uns das gewünscht“, freute sich Regisseur Hartmut Schulze. „Die mühevollen Proben seit Oktober haben sich gelohnt.“

„Nur drei winzig kleine Hänger“, freute sich auch Souffleur Siegfried Kirschstein. „Die Schauspielkunst der Laiendarsteller, das Bühnenbild und die Tontechnik haben uns begeistert“, meinte ein Paar aus Westerholz. Kein Wunder, dass auch am Sonntag kein Platz mehr zu kriegen war. Aber für alle, die das Stück noch sehen möchten: Für die Aufführungen am Mittwoch ab 19.30 Uhr und am Sonntag ab 14.30 Uhr sind noch wenige Karten erhältlich. Es gibt sie nur im Vorverkauf täglich zwischen 18 und 21 Uhr unter 0162 / 1726692 oder 04263 / 1080.

Worum geht es in diesem herrlichen Stück? Der menschenscheue, introvertierte Arthur (Ingmar Klee) lebt allein in seinem Haus. Strikte Ordnung und feste Abläufe bestimmen sein Leben. Er nimmt sogar ein Lineal zur Hilfe, um die exakte Faltgröße von 32 Zentimetern für seine Oberhemden zu prüfen. Eines Tages aber gerät sein gleichförmiger Alltag völlig aus den Fugen. Zunächst quartiert sich sein verunfallter Vater Ludwig (Ralf Preuß) bei ihm ein, der für sechs Wochen Hilfe braucht. Damit nicht genug, taucht plötzlich auch sein alter Jugendfreund Klaus (Stefan Klee) auf und zieht bei ihm ein. Getoppt wird die Situation, als auch noch Tina (Nina Riepshoff) bei Arthur eintrifft und ihm verkündet, dass sie seine uneheliche Tochter sei. Das Chaos verdichtet sich bis fast zur Unerträglichkeit für den armen Arthur, der kaum noch mit seinem Asthma-Spray nachkommt, als auch noch Tinas Oma Helga (Edith Kirschstein) und ihre Mutter Angelika (Rita Dittmer) auf den Plan treten. Zugleich steht auch Krankenschwester Sabine (Diana Klee) mittendrin im Chaos.

hu

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