Westerescher Landjugend bereitet sich auf Megaparty im Maisfeld vor

Mit Zirkuszelt und Einbahnverkehr

Thomas Baden (l.) und Robert Schröder – zwei von 60 Landjugend-Mitgliedern, die bei der Party anpacken.
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Thomas Baden (l.) und Robert Schröder – zwei von 60 Landjugend-Mitgliedern, die bei der Party anpacken.

Westeresch - Es raschelt im Mais, und das nicht zu knapp. Seit Mittwochabend ragt sogar eine Zirkuskuppel aus dem grünen Meer – ein Novum bei der vierten Auflage der jbs-Maisfeldfete, die am Samstagabend mit einigen Tausend Besuchern über zwei Bühnen gehen soll.

Zeitweilig bis zu 30 Helfer der insgesamt 60 Mann starken Westerescher Landjugend haben seit Montag dafür gesorgt, dass in den vergangenen Tagen zwischen den mannshohen Stauden eine kleine Zeltstadt entstanden ist – komplett mit Freifläche, Bühnengerüst für mehrere DJs, die im Wechsel auflegen, Wasserversorgung, Getränkeständen, Sanitärversorgung und Parkflächen. Dass das Layout etwas anders aussieht als in den Vorjahren, hat mehrere Gründe: „Zum einen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal eine zweite Bühne, um noch mehr Musikvielfalt zu bieten“, erläutert Tammo Weseloh von der Landjugend. „Sollte es wider erwarten regnen, passen locker tausend Besucher in das Zirkuszelt“, ergänzt Mitorganisatorin Lisa Wahlers.

Dazu haben die Helfer am Mittwoch allein 100 Erdnägel mit Minibaggern in 1,20 Meter Tiefe getrieben; um zwei Uhr nachts stand das Zelt. Vorausgegangen waren Bühnenbau, Aufstellen der Bauzäune, später folgten Wasserversorgung und Toilettenhäuschen. Zum anderen ist die Partyfläche weiter vom Ort abgerückt: „So haben wir Parkplatz und Feld auf einer Seite und halten den Verkehr etwas aus dem Ort heraus“, erläutert Weseloh.

Eine ausgeklügelte Verkehrsführung mit Einbahnverkehr soll dafür sorgen, dass es nicht zu Engpässen auf der Dorfstraße kommt, wenn An- und Abreisende sich begegnen. „Also nicht wundern, wenn man von den umliegenden Dörfern nicht den gewohnten Weg nach Westeresch geleitet wird“, macht Wahlers auf die geänderte Ausschilderung aufmerksam. Sie rechnet damit, die Vorjahreszahlen von mehr als 4000 Besuchern noch zu toppen: „Schon im Vorverkauf sind 2400 Tickets weggegangen, unsere Radiowerbung hat sicherlich ein Übriges getan. Es haben sich Partygäste aus dem ganzen norddeutschen Raum angemeldet, von Oldenburg über Lüneburg bis nach Osnabrück.“ Auch Busse aus Hamburg seien wieder dabei.

Die Mega-Party wird wie im Vorjahr gegen 23 Uhr durch ein spektakuläres Intro eingeläutet. Bereits ab 18 Uhr haben Besucher Gelegenheit, beim „Feldabend“ Vorführungen der Sponsoren beizuwohnen. Neben technischen Beratungen sind auch Probefahrten von Schleppern und Erntemaschinen möglich. Der Eintritt hierzu ist frei.

Insgesamt werden rund 200 ehrenamtliche Helfer für reibungslose Abläufe bei der Großveranstaltung im Maisfeld sorgen.

hey

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