Scheeßeler Gemeinde ehrt Jugendliche

Weniger Sport, mehr Engagement

An die 70 Jugendliche der Gemeinde haben sich im vergangenen Jahr durch besondere Leistungen und Aktionen hervorgetan.

Scheeßel - Eine Präsentationsrunde der Ratsmitglieder, lobende Worte von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele und die Vorstellung engagierter Jugendlicher und ihrer Leistungen: Die angekündigten Neuerungen bei der Ehrung von Jugendlichen am Freitag im Scheeßeler Hof blieben, von den gereichten Getränken und Gebäck einmal abgesehen, weitgehend aus.

Erfreulich beständig ist das Engagement vieler Schüler, die an diesem Nachmittag geehrt wurden, darunter einige „Wiederholungstäter“ wie Johannes Walcher und Robin Wilkens, die sich auch in diesem Jahr im Fach Mathematik weit über die Eichenschule hinaus hervorgetan hatten. Auch im Fach Chemie konnte Dittmer-Scheele neben zahlreichen Schülern der 7d -, fast die Hälfte der Klasse nicht nur am Wettbewerb „Das ist Chemie“ teilgenommen, sondern dort auch Erfolge erzielt, mit Kira Bauer und Annalena Hahn bekannte Gesichter begrüßen. Letztere hatten nach einem „Wochenende mit Nacheinlage“, wie Bauer es beschrieb, sogar auf Landesebene gepunktet.

Und auch unter den sportlich erfolgreichen Teams konnte die Rathauschefin viele bekannte Namen nach vorn bitten. Die Handballerinnen des Jahrgangs 2001/2002 hatten es beim Vergleichswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ bis ins Landesfinale geschafft, genau wie die Basketballer der Jahrgänge 2005 bis 2007. Ebenfalls hatte sich das U12-Mixed-Team als Sieger der Spielrunde des Landes Bremen und des Bezirks Lüneburg hervorgetan. Handball-Trainer Udo Grenz-Gieseke wies auf die Synergieeffekte hin zwischen Verein und Eichenschule hin: „So haben wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.“

Während im Bereich Sport in diesem Jahr weniger zu Ehrende von den Vereinen gemeldet worden waren, rückte das soziale Engagement stärker in den Vordergrund. In diesem Bereich hatten zahlreiche Beeke-Schüler vorbildliche Aktionen auf die Beine gestellt. So hatten auch in diesem Jahr die „Bengels“ unter Leitung von Heidi Past bei der Grabpflege geholfen, Senioren im Beeke-Haus besucht und Spenden für das Kinderhospiz Löwenherz beispielsweise durch Herstellung und Verkauf von Tastbrettern und Kalendern gesammelt. Neu im Sortiment: Trauerkarten mit Scheeßelmotiven. „Die Erlöse aus gesammelten Pfandflaschen sind rückgängig, da mussten wir uns etwas Neues überlegen“, so Projektleiterin Past.

Weitere Ehrungen gingen an Tjark Rauschmaier und Niclas Grimm für die Organisation des bundesweiten „Sozialen Tages“ sowie die Unterstützung in der Tagespflege von Senioren im „Profil Gesundheit“. Einige Schüler haben so bereits ihren Traumberuf gefunden. Für Lea Stina Hoops ist schon jetzt klar: „Ich werde nach der Schule ganz sicher einen Pflegeberuf ergreifen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Empörte Angehörige im Loveparade-Prozess

Empörte Angehörige im Loveparade-Prozess

Reise-Anbieter mühen sich um Barrierefreiheit

Reise-Anbieter mühen sich um Barrierefreiheit

Mitbewohner von Attentäter Amri: Habe früh vor ihm gewarnt

Mitbewohner von Attentäter Amri: Habe früh vor ihm gewarnt

May offen für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen

May offen für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen

Meistgelesene Artikel

Neujahrsempfang in Scheeßel: Gute Gespräche, gute Vernetzung

Neujahrsempfang in Scheeßel: Gute Gespräche, gute Vernetzung

Bremer Ehepaar bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bremer Ehepaar bei Verkehrsunfall schwer verletzt

So überlebt ihr eure Kohlfahrt ohne Kohllateralschaden

So überlebt ihr eure Kohlfahrt ohne Kohllateralschaden

Bollerwagen und platte Füße

Bollerwagen und platte Füße

Kommentare