Vorerst Schluss mit lustig

Wegen Corona: Gemeinde Scheeßel das Kinderferienprogramm ab

Ein unter Kindern beliebter Programmpunkt: das Kochen mit den Landfrauen. Dieses Jahr bleibt die Küche kalt. Foto: Heyne

Scheeßel – Wie schade: Eigentlich hätte es in den Sommerferien für den daheimgebliebenen Nachwuchs wieder rund gehen sollen. Beim Kinderferienprogramm der Gemeinde Scheeßel hätten die Lütten sechs Wochen lang an unzähligen Aktionen teilnehmen können. Doch jetzt ist auch dieser Spaß, an dessen Ausrichtung zahlreiche Vereine beteiligt sind, dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Es wäre in diesem Jahr schon die 46. Auflage gewesen.

Nein, leicht gemacht habe man sich die Entscheidung, das Programm ausfallen zu lassen, nicht, betont Yvonne Neumann von der Gemeindeverwaltung, die auch dieses Mal maßgeblich an der Planung beteiligt gewesen wäre. „Aber Gesundheit geht in diesen Zeiten natürlich vor.“ Während manch andere Kommune an einer Durchführung festhalten will, die dann aber mit Einschränkungen einhergehen würden, sei dies für sie und ihr Team nie eine Option gewesen: „Es macht aus unserer Sicht einfach keinen Sinn, Veranstaltungen anzubieten, an denen maximal nur fünf bis zehn Kinder teilnehmen können“, spielt sie auf die grundsätzlichen Kontaktbeschränkungen an. Darüber hinaus sei momentan ja auch die Verantwortung für die ehrenamtlichen Ausrichter viel zu hoch. Zwar habe man Ende März/Anfang April, wie sonst auch, mit den Planungen für das Programm begonnen, und es seien zuletzt auch schon 25 Aktionen zusammengekommen – allerdings, so Neumann, sei in dieser frühen Phase noch nicht die Reichweite der Pandemie abzusehen gewesen. Jene wenige Vereine, die sich zu der Entscheidung bisher zurückgemeldet hätten, seien jedenfalls verständnisvoll gewesen.

Ob die Kinder, und nicht nur die), ihre Freizeit während der Sommermonate wenigstens im Beekebad verbringen können (das Land hatte verkündet, dass Freibäder ab dem 25. Mai unter Auflagen öffnen dürfen), sei indes noch völlig offen. „Dafür müsste das Land nun die rechtlichen Grundlagen und Bestimmungen definieren“, sagt Neumann. Das sei bisher aber nicht passiert. „Da wir die Auflagen nicht kennen, wissen wir nicht, ob wir sie erfüllen können und ob und wann unser Beekebad öffnen kann.“

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